Archiv für February, 2009
27.02.09

Marketingbudgets effektiv für Online-Werbung einsetzen

- Medien/Kommunikation -

“Swiss Online Marketing” zeigt Lösungen für Kundengewinnung im Web

Sanjay Sauldie erläutert Methoden zur Kundengewinnung im Web (Foto: swiss-online-marketing.ch)

Zürich (pte/27.02.2009/10:05) - Mit der Swiss Online Marketing http://www.swiss-online-marketing.ch findet am 1. und 2. April 2009 in Zürich eine neue Fachmesse mit Schwerpunkt auf Werbemöglichkeiten im Internet statt. Auf die Besucher warten interessante Gesprächspartner und Expertenvorträge, in denen erläutert wird, welche Möglichkeiten das Netz als Werbeträger offeriert und wie sie am besten ausgeschöpft werden. “Gerade in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es wichtig, dass die Marketing-Budgets effektiv eingesetzt werden und die gewählten Maßnahmen messbare und sichtbare Erfolge einbringen. In beiderlei Hinsicht ist Online-Marketing eine optimale Lösung”, sagt Alexander Petsch, Geschäftsführer des Messeveranstalters Spring Expositions.

“Das Internet ist in der werberelevanten Zielgruppe zum Medium Nummer eins geworden”, erläutert Petra Jauch, Sprecherin des Messeveranstalters, gegenüber pressetext . Fast 60 Prozent der Gruppe zwischen 14 und 49 Jahren würden das Netz nahezu täglich nutzen. Digitales Marketing sei also der richtige Weg, die Zielgruppe direkt zu adressieren und gezielt anzusprechen. “Hier lassen sich selbst mit überschaubaren Budgets messbare Erfolge verbuchen. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist das ein wichtiger Punkt”, streicht Petsch heraus. Die Swiss Online Marketing legt ihren Fokus auf die vielfältigen Aspekte des Online-Marketings. Besucher der Messe können sich über Bereiche wie etwa Online-Vermarktung, E-Mail-Marketing, Suchmaschinen-Marketing, Affiliate-Marketing oder Mobile-Marketing informieren. Zu den weiteren Themen, die im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung behandelt werden, gehören Werbemethoden in Videospielen sowie auf Podcast-, Streaming- oder WebTV-Plattformen.

Als ein Programmhighlight nennen die Veranstalter die Keynote von Sanjay Sauldie, Direktor des Internet Marketing Instituts. Er wird in seinem Vortrag auf die Kundengewinnung via Web eingehen und erklären, warum der eigenen Firmenwebseite eine hohe Bedeutung zukommt. Seine Messgröße für die Relevanz einer Homepage ist die Konversionsrate, die die Besucherzahl in Relation zum Monatsumsatz setzt. “Dieser Wert ist der Herzschlag der Webseite. Mit ihm kann gemessen werden, ob die Homepage ein Spitzensportler oder eine Couchpotato ist”, meint Sauldie. Der Experte wird seinem Publikum praktische Tipps für einen erfolgreichen Online-Auftritt geben. Des Weiteren soll das abwechslungsreiche Rahmenprogramm Besucher anlocken. Im Rahmen von zwei Praxisforen werden vielfältige Aspekte des digitalen Marketings beleuchtet.

“Die Swiss Online Marketing ist als Networking-Plattform und als ein Ort der Begegnung für interessierte Werbetreibende und Experten konzipiert”, erklärt Jauch. Als Zielgruppe nennt sie unter anderem Geschäftsführer, Verkaufsleiter sowie Werbeleiter, die im Rahmen der Messe auf Fachleute treffen, die ihnen mögliche Lösungen aufzeigen. “Tatsächlich ist der Informationsbedarf im Online-Bereich sehr groß. In der noch jungen Branche besteht eine Kluft zwischen Experten, die sich bereits seit längerem mit dem Thema befassen, und Entscheidern in der Wirtschaft, die sich mit den neuen Marketing-Möglichkeiten noch nicht richtig auskennen”, meint auch Petsch. Mit der Swiss Online Marketing soll dazu beigetragen werden, diese Lücke zu schließen. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Andreas List email: list@pressetext.com Tel. +43-1-81140-313

27.02.09

Banken pumpen 25 Mrd. Euro nach Osteuropa

- Unternehmen/Finanzen -

Erste Rettungsmaßnahmen bringen EU in Zugzwang

Erste Hilfsmaßnahmen für Osteuropa (Foto: ri.co.at)

Washington/Brüssel/Wien (pte/27.02.2009/10:50) - Die schwer in Schlagseite geratenen osteuropäischen Länder und ihre Banken können auf eine erste Finanzspritze aus dem Westen bauen. Wie die drei großen Entwicklungsbanken Weltbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie die Europäische Investitionsbank ankündigten, wird eine Summe von rund 25 Mrd. Euro zur Unterstützung taumelnder Banken nach Osteuropa gepumpt. Das Hilfspaket soll neben den Finanzinstituten auch anderen Unternehmen zugute kommen und über zwei Jahre laufen. Der ausgetrocknete Kreditmarkt soll durch eine freiere Vergabe und die Bereitstellung von Garantien wiederbelebt werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Mit dem Paket bringen die Banken die EU und den reicheren Westen in Zugzwang, selbst Hilfsmaßnahmen für Osteuropa einzuleiten. Die bereitgestellte Summe erweist sich vorerst als Tropfen auf den heißen Stein. “Das Hilfspaket ist ein erster sehr positiver Schritt in die richtige Richtung”, meint Michael Palzer, Sprecher der stark im Osteuropa-Geschäft involvierten Raiffeisen International Bank http://www.ri.co.at , im Gespräch mit pressetext. “Dass es mit den 25 Mrd. Euro jedoch noch nicht getan ist, geht aus Schätzungen des Finanzbedarfs zwischen 100 und 150 Mrd. Euro hervor”, fährt der Experte fort. So rechnet etwa Weltbank-Chef Robert Zoellick mit einer Summe von insgesamt rund 120 Mrd. Dollar, die zur Rekapitalisierung der Banken in der Region nötig sei. “Es ist aber sehr positiv, dass nach der vorerst äußerst reservierten Einstellung zu den notwendigen Osteuropa-Hilfen nunmehr eine Meinungsänderung erfolgt ist”, betont Palzer gegenüber pressetext. Osteuropa stehe ohne internationale Hilfe vor dem Zusammenbruch. Gleichzeitig sei mit einem Domino-Effekt auf westeuropäische Banken zu rechnen. Rund 80 Prozent der Kredite in Osteuropa stammen von westeuropäischen Banken. Angesichts der engen Verflechtung der Finanzmärkte seien Konjunktur- und Bankenrettungspakete wie jenes in Österreich zum Scheitern verurteilt, sollte die Lage im Osten nicht stabilisiert werden können. Am Sonntag will die EU über das weitere Vorgehen und mögliche Hilfsmaßnahmen für die Region beraten. “Ideal wäre ein klares Bekenntnis zu einer Unterstützung und die Einleitung konkreter Entscheidungen und Maßnahmen in der kommenden Woche. Ich nehme an, wir sind auf dem richtigen Weg dahin”, schließt Palzer. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Manuel Haglmüller email: haglmueller@pressetext.com Tel. +43-1-811-40-315

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