Archiv für February, 2009
28.02.09

Sony startet familientaugliches Gratis-Online-Spiel

- Medien/Kommunikation -

“Free Realms”: Registrierung für offene Beta ab sofort möglich

“Free Realms” startet Anfang April in die offene Betaphase (Foto: freerealms.com)

San Diego (pte/28.02.2009/13:40) - Die von Sony Online Entertainment (SOE) http://www.soe.com entwickelte kostenlose virtuelle Online-Welt “Free Realms” http://www.freerealms.com hat die geschlossene Betaphase erreicht. “Die Beta-Testphase ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Videospiels. Wir bitten Kinder, Eltern und Gaming-Fans aller Altersstufen, sich anzumelden, um uns in den letzten Wochen vor der Veröffentlichung zu unterstützen”, erklärt SOE-Präsident John Smedley. Interessierte könnten sich nämlich bereits jetzt für die offene Beta registrieren, die Anfang April dieses Jahres starten soll. SOE hat schon vor rund zehn Jahren mit “EverQuest” einen Titel auf den Markt gebracht, der laut Smedley das Genre der Online-Rollenspiele entscheidend mitgeprägt habe. “In diesem Frühjahr veröffentlichen wir mit Free Realms ein Spiel, das meiner Meinung nach das Online-Spielerlebnis für Kinder erweitert und wirklich zeigt, wie schnell die Evolution in diesem Bereich vonstatten geht”, so Smedley. “Free Realms ist im Prinzip eine frei zugängliche Online-Welt, die einen besonderen Wert auf Familientauglichkeit und Jugendschutz-Kriterien legt”, stellt Tobias Jost, PR-Berater von Marchsreiter Communications, einem SOE-Vertreter, gegenüber pressetext fest. Im Kern des Konzepts sei der Titel dabei ein herkömmliches Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel (MMOG) à la World of Warcraft. “Im Unterschied zur Konkurrenz fällt das Spielerlebnis bei Free Realms aber wesentlich familienfreundlicher und humorvoller aus”, betont Jost. Schließlich sollen mit dem Game Jungs und Mädchen ab zehn Jahren angesprochen werden. “Die heikle Jugendschutz-Thematik wird generell sehr ernst genommen”, ergänzt Jost. So sollen etwa Kämpfe so unblutig wie möglich gestaltet werden. “Eltern erhalten zudem über spezielle Administrationstools die Möglichkeit, das Spielausmaß ihres Kindes zeitlich zu beschränken”, merkt Jost an. Inhaltlich erinnert die Fantasy-Welt von Free Realms ein wenig an den erfolgreichen Dreamworks-Animationsfilm “Shrek”. “Der Spieler kann sich zunächst aus tausenden verschiedenen Kombinationen einen persönlichen Avatar erstellen. Anschließend muss er sich für eine der an die 20 möglichen Berufe entscheiden, die er aber im Laufe des Spiels jederzeit wechseln kann”, erläutert Jost. Das entsprechende Angebot, das vom Ninja bis zum Postboten reicht, soll dabei jedem Spielertyp gerecht werden. “Durch das erfolgreiche Meistern von Minigames, die überall in der Online-Welt verteilt sind, können Erfahrungspunkte angehäuft und die Charakterwerte verbessert werden”, schildert Jost. Die inhaltliche Spannweite reiche von Kämpfen über Autorennen bis hin zu Koch- und Bauklötzchen-Spielen. Im Grunde bleibt es bei Free Realms jedem Spieler selbst überlassen, in welchem Umfang er welchen Beruf ausübt. “Neben der Möglichkeit, Kämpfe gegen andere Mitspieler aus der ganzen Welt auszutragen, können Nutzer sich auch nur mit Freunden in der Online-Welt treffen, um sich mit ihm kommunikativ auszutauschen”, stellt Jost klar. Dem PR-Manager zufolge wird das Gratis-MMOG über In-Game-Werbung und Bezahl-Items finanziert. “Die Werbung wird aber so in die virtuelle Welt integriert werden, dass es zu keinerlei Unterbrechung des Spielflusses kommt”, kündigt Jost an. Aus Usersicht sei besonders erfreulich, dass die SOE-Produktion kein Client-Programm benötigt, sondern während des Spielens auf die Rechner der Nutzer gestreamt wird. “Free Realms ist so konzipiert, dass es auf fast allen PCs läuft. Zusätzlich zur PC-Version ist für Ende des Jahres auch eine adaptierte Fassung für die Playstation 3 geplant”, so Jost abschließend. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Markus Steiner email: steiner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

28.02.09

“Messen werden immer eine Berechtigung haben”

- Handel/Dienstleistungen -

Messe Bozen Direktor Marsoner trotz Wirtschaftskrise optimistisch

Reinhold Marsoner, Direktor Messe Bozen (Foto: Messe Bozen)

Bozen (pte/28.02.2009/13:50) - Die Messe Bozen http://www.fierabolzano.it blickt trotz Wirtschafts- und Finanzkrise optimistisch in das Messenjahr 2009. Wie Messe-Direktor Reinhold Marsoner im pressetext-Interview darlegt, sieht man sich durch einen “guten Mix an Fach- und Publikumsmessen sowie ein ausgeglichenes Programm” gut aufgestellt für das zu erwartende Krisenjahr. “Generell spiegelt die Messelandschaft natürlich den Zustand der Wirtschaft wider. Das wird realistischerweise auch an uns nicht spurlos vorüber gehen,” erklärt Marsoner. Die kleinmaschigen und ausgeglichenen Wirtschaftsstrukturen des Standorts Südtirol bezeichnet er allerdings als Vorteil in der derzeitigen Situation.

Die Auswirkungen der derzeitigen Wirtschaftslage sind branchenspezifisch zudem sehr unterschiedlich. Während die ab 05. März in Bozen stattfindende Baugewerbe-Fachmesse Baumec 09 http://www.baumec.it mit einem Rückgang bei den Ausstellerflächen zu kämpfen hat, sind die Voraussetzungen für die Wintersport-Messe Prowinter http://www.prowinter.it Mitte April oder die hauseigene Fachmesse für das Hotel- und Gastgewerbe Hotel http://www.hotel.messebozen.it im Oktober 2009 weitaus vielversprechender. Aber selbst die krisengeschüttelte Baubranche bietet in der derzeitigen Situation Möglichkeiten für erfolgreiche Spartenprogramme. So hat etwa die im Januar dieses Jahr stattgefundene Klimahouse, die Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in Italien, rund 36.600 Besucher angezogen.

“Das Phänomen der Spezialisierung im Messewesen gibt es bereits seit den 50er- und 60er-Jahren und ist heute aktueller denn je. Das zeigt sich beispielsweise bei der großen Elektronik-Messe Cebit, die sich im Vergleich zu den Boomjahren Anfang 2000 bei den Ausstellerzahlen mittlerweile beinahe halbiert hat und teilweise in kleineren Fachveranstaltungen aufgegangen ist”, sagt Marsoner. Dass Unternehmen in wirtschaftlich angespannten Zeiten vor allem bei den variablen Kosten sparen, zu denen auch ein Messeauftritt zähle, sei naheliegend, wenn auch nicht unbedingt empfehlenswert. “Den Hebel bei Marketingkosten bzw. in der Kommunikation zum Kunden anzusetzen, halte ich gerade in einer Krise nicht für die beste Strategie”, zeigt sich der Messe-Bozen-Direktor im pressetext-Gespräch überzeugt.

Die Frage, ob man auch oder gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten auf einer Messe präsent sein soll, müsse jedes Unternehmen für sich selbst beantworten, so Marsoner. “Generell glaube ich aber, dass das persönliche Gespräch, der Austausch von Know-how und Informationen zwischen Anbietern und Kunden vor allem von letzteren auf jeden Fall gewünscht wird. Das ist heute so und wird auch immer so bleiben. Daher werden Messen auch in Zukunft ihre Berechtigung haben”. So hätten diverse Hersteller in der Vergangenheit wiederholt erkennen müssen, dass ein abgesagter Messeauftritt bei Kunden auf wenig Gegenliebe stoße.

An einen längerfristigen und kontinuierlichen Abwärtstrend im Messewesen glaubt Marsoner angesichts der derzeit schwächelnden Messebranche ohnehin nicht. “Wie in der Wirtschaft schwingt das Pendel einmal in die eine, dann wieder in die andere Richtung. Das ist völlig normal.” Um die Krisensituation abzufedern setzt die Messe Bozen verstärkt auf Kostenoptimierung und Synergien. So findet die erwähnte Baumec in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit der Straßenbaumesse Viatec statt. Erfolge kann die Messeleitung auch mit dem Export erfolgreicher Messekonzepte wie der Klimahouse nach Rom und Perugia oder der Alpitec http://www.alpitec.it nach China feiern. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Martin Stepanek email: stepanek@pressetext.com Tel. +43-1-81140-308

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