Archiv für January, 2009
30.01.09

45 Prozent der 70- bis 75-Jährigen sind online

- Medien/Kommunikation -

Suchanfragen, E-Mails und Shopping bei Älteren am beliebtesten

Ältere Menschen entdecken zunehmend das Internet für sich (Foto: pixelio.de, adel)

Washington (pte/30.01.2009/11:20) - Obwohl mehr als die Hälfte der Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 44 Jahren sind, tummeln sich zunehmend auch ältere Menschen im weltweiten Web. Wie eine aktuell veröffentlichte Untersuchung des Pew Internet and American Life Projects http://www.pewinternet.org zeigt, werden die größten Zuwachsraten in puncto Internetnutzung derzeit nämlich bei den wesentlich älteren 70- bis 75-jährigen Nutzern verzeichnet. Während 2005 noch lediglich 26 Prozent dieser Altersgruppe online waren, sind es heute bereits 45 Prozent. “Es ist eine weit verbreitete Fehleinschätzung, dass die ältere Generation sich nicht für neue Unterhaltungstechnologien interessiert”, stellt Gerlinde Zehetner, Geschäftsführerin von seniormedia marketing http://www.seniormedia.at , im Gespräch mit pressetext fest. Seit Oktober 2003 ist Zehetner an der Initiative seniorkom.at http://www.seniorkom.at beteiligt, der es in erster Linie darum geht, älteren Menschen den Einstieg in das Internet zu erleichtern. “Natürlich gibt es aber genauso Leute, die sich nicht mehr für die Nutzung des Webs begeistern können”, räumt Zehetner ein. Entscheidender Aspekt hierbei sei, ob die Senioren das Gefühl haben, dass ihnen die moderne Technik persönlich von Nutzen sein kann. Gerade für ältere Menschen, die beispielsweise nicht mehr ohne Hilfe aus dem Haus gehen können, halte das Web eine Reihe von Möglichkeiten bereit, mit der Außenwelt in Verbindung zu bleiben. “Das Internet bietet in dieser Hinsicht einen echten Mehrwert, da es der älteren Generation nicht nur die Kommunikation und das Kennenlernen neuer Leute erleichtert, sondern auch noch einen gewissen Spaßfaktor mitbringt”, fasst Zehetner zusammen. Im Unterschied zu der dominierenden jüngeren Nutzerschaft setzen ältere Menschen das Internet eher weniger für Sozialisierungs- und Unterhaltungszwecke ein. Im Vordergrund stehen laut der aktuellen Untersuchung vielmehr Aktivitäten wie die Suche nach bestimmten Informationen, E-Mail-Verkehr und das Einkaufen auf Online-Shopping-Portalen. Besonders gefragt sind dabei Suchanfragen zu speziellen Gesundheitsthemen, die in älteren Nutzerkreisen deutlich stärker verbreitet sind als bei den Jungen. “Gesundheitsfragen treiben die Generation 73plus genauso stark ins Web wie die Altersgruppe der 18- bis 32-Jährigen”, heißt es im präsentierten Bericht. Bei Teenagern sei dieser Themenbereich hingegen wesentlich schwächer gefragt. Insgesamt gesehen zeigt sich aber auch bei Unterhaltungsangeboten ein deutlicher Aufwärtstrend bei älteren Nutzern. So gaben 13 Prozent der 64- bis 72-Jährigen an, hin und wieder Videomaterial aus dem Internet herunterzuladen. Gegenüber dem Vergleichswert aus 2005 entspricht das einem Zuwachs von acht Prozent. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Markus Steiner email: steiner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

30.01.09

Grafikmarkt: Nvidia ist Intel auf den Fersen

- Unternehmen/Finanzen -

Absatzeinbruch hält Branche bis Jahresmitte im Griff

Grafikchips: Nvidia macht Marktanteile gut (Foto: nvidia.de)

Tiburon (pte/30.01.2009/12:03) - Das Geschäft mit Grafikchips ist gegen Ende des Vorjahres deutlich geschrumpft. Hersteller Nvidia http://www.nvidia.de konnte sich im Vergleich zur Konkurrenz jedoch behaupten und gegenüber dem Branchenriesen Intel Marktanteile gut machen. Den Marktforschern von Jon Peddie Research (JPR) http://www.jonpeddie.com zufolge baute Nvidia den Branchenanteil im vierten Quartal von 27,8 auf 30,7 Prozent aus. Die großen Konkurrenten Intel und AMD hatten aufgrund des schwächeren Absatzes hingegen das Nachsehen und büßten Marktanteile ein. Allerdings ist das Anteilsplus für Nvidia nur mit einem vergleichsweise geringeren Einbruch der Stückzahlen begründet. So konnte sich kein Anbieter der insgesamt stark rückläufigen Entwicklung des Sektors entziehen. Mit einem Minus von satten 35 Prozent auf insgesamt 72,35 Mio. verkaufte Grafikchips ging der Markt erstmals seit acht Jahren vom dritten zum traditionell starken vierten Quartal zurück.

“Wir haben im Vorjahr einige überarbeitete Produkte auf den Markt gebracht und konnten neben einer höheren Taktung auch bessere Preise anbieten, um unsere Performance zu verbessern”, erklärt Nvidia-Sprecher Jens Neuschäfer im Gespräch mit pressetext. 2009 sei dennoch ein insgesamt schwieriges Jahr zu erwarten. Während das Unternehmen bereits gegen Ende des dritten Vorjahresquartals weltweit Stellen abbauen und Restrukturierungsmaßnahmen ergreifen musste (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080919025 ), werden Neuschäfer zufolge in diesem Jahr besonders im Mainstream-Grafikmarkt Rückgänge zu verzeichnen sein. “Den größten Schub erwarten wir im Notebook-Bereich, dieser hat noch Potenzial. Im Desktop-Segment dürfte sich außerdem der High-End-Bereich relativ stabil entwickeln”, meint Neuschäfer gegenüber pressetext.

Im vierten Quartal des Vorjahres konnte Nvidia sowohl mit Notebooks als auch im Desktop-Segment Marktanteile dazu gewinnen. Dennoch schmolzen die Verkaufszahlen um 28 Prozent. Mit einem um 37 bzw. 39 Prozent niedrigeren Absatz wurden die Konkurrenten Intel und AMD jedoch noch deutlicher vom Abwärtstrend erfasst. Angesichts der schwachen Branchenentwicklung kann Intel die Marktführerschaft mit insgesamt 47,8 Prozent weiterhin behaupten. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr ist das Branchenvolumen bei Grafikchips von 100,5 Mio. Einheiten um 28 Prozent deutlich eingeknickt. Den JPR-Marktforschern nach bleibt auch die erste Jahreshälfte 2009 von einem niedrigen Absatz geprägt. Eine Erholung der Nachfrage sei erst ab Jahresmitte zu erwarten. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Manuel Haglmüller email: haglmueller@pressetext.com Tel. +43-1-811-40-315

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