Archiv für December, 2008
23.12.08

Die Bibel bleibt ein absoluter Bestseller

- Medien/Kommunikation -

Jährlich rund 25 Mio. Verkäufe in den USA

Eine Bibel für jeden Geschmack (Foto: Amazon.de)

New York/München (pte/23.12.2008/13:45) - Die Bibel ist weiterhin das meistverkaufte Buch in Amerika. Obwohl rund 90 Prozent der US-Haushalte bereits eine heilige Schrift besitzen, geht das Buch dort jährlich rund 25 Mio. Mal über den Ladentisch. Wie das Wall Street Journal berichtet, werden die Verkäufe vor allem von immer neuen Editionen und Designs sowie mittels Nischenmarketing angetrieben. Angefangen von klassischen Varianten bis hin zu pinken ledergebundenen Versionen wird die Bibel in jeglicher Art angeboten. Der letzte Schrei zur Zeit scheinen offenbar “umweltbewusste” Ausgaben auf Recycling-Papier zu sein. Darin werden Passagen mit umweltbezogenen Themen besonders hervorgehoben. Auch der Online-Händler Amazon hat ein umfassendes Angebot verschiedenster Bibel-Versionen. “Unser Ziel ist es, den Kunden die größtmögliche Auswahl zu bieten, hierzu gehören auch unterschiedlichste Editionen der Bibel”, sagt eine Sprecherin von Amazon Deutschland auf Nachfrage von pressetext. Allerdings finde sich augenblicklich keine Bibel in den stündlich aktualisierten Buchcharts auf der deutschen Amazon-Seite http://www.amazon.de . Dennoch ist und bleibt das erste Buch, das je gedruckt wurde, ein Dauerbrenner und Bestseller. “Egal ob die Bibel irgendeine transzendentale Wahrheit beinhaltet oder nicht, sie ist das populärste Buch, der am meisten verbreitete Text aller Zeiten”, sagt der britische Wissenschaftler Christopher de Hamel, der sich mit biblischen Manuskripten beschäftigt. In den 80er Jahren begann sich ein spezielles Nischenmarketing rund um die Bibel zu entwickeln. Seither werden viele Ausgaben mit Anhängen versehen, die sich jeweils an eine bestimmte Zielgruppe wie Frauen oder Teenager richten. In den angefügten Kommentaren werden jene Verse hervorgestrichen und behandelt, die am ehesten zu dem spezifischen Publikum passen. Das Format erwies sich als erfolgreich. Heute gibt es Bibeln, die auf nahezu jede Sub-Zielgruppe ausgerichtet sind - Alkoholiker, Golfer, Comicfreaks. Auch allgemeine Modetrends spielen bei der Gestaltung aktueller Bibelausgaben eine Rolle. So werden seit einigen Jahren von vielen Verlegern jährlich neue Editionen aufgelegt, die sich den jeweils aktuellen Modefarben anpassen. Egal ob traditionell oder supermodern umgesetzt, so ist mit der Bibel nach Jahrhunderten immer noch ein gutes Geschäft zu machen. In den USA sollen in Zukunft auch aufwendig gestaltete handschriftliche Editionen auf den Markt kommen. An diesen wird derzeit allerdings noch gearbeitet. Für eine Version, die derzeit an der Saint John’s University in Minnesota realisiert wird, ist der voraussichtliche Verkaufsstart erst 2011 zu erwarten. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. +43-1-81140-314

23.12.08

Sparern blühen noch rosige Zeiten

- Unternehmen/Finanzen -

Einlagen bieten derzeit gute Konditionen - Zinssenkungen erwartet

Sparer finden noch günstige Konditionen vor (Foto: pixelio.de, S. Hofschlaeger)

Frankfurt (pte/23.12.2008/13:45) - Sparern eröffnen sich derzeit noch Gelegenheiten, sich günstige Konditionen für ihre Einlagen zu sichern. Allerdings verlieren die Zinsangebote der Banken seit den mehrfachen Senkungen der Leitzinsen durch die Zentralbanken, um der Wirtschaftskrise entgegen zu steuern, an Höhe. Entsprechend ist bei der Geldanlage in Festgeldform Eile geboten, um die derzeit noch attraktiven Angebote nutzen zu können. Dem Handelsblatt zufolge ist Festgeldsparen mit fixen Laufzeiten verglichen mit dem Vorjahr derzeit zu vernünftigeren und sicheren Bedingungen möglich. Angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen seien im kommenden Jahr jedoch weiter sinkende Zinsen und damit schlechter konditionierte Finanzprodukte zu erwarten. “Über Festgeld bei einer Bank mit vernünftigem Einlagenschutz kann man derzeit deutlich über fünf Prozent im Jahr mitnehmen”, meint Sigrid Herbst vom Finanzdienstleister FMH http://www.fmh.de . Angesichts der Mrd.-schweren Verluste in den Finanzmärkten ziehen viele Anleger traditionelle Sparformen wie Festgeldkonten oder Sparbücher risikoreicheren Fonds und Wertpapieren vor, wovon vornehmlich Sparkassen und Volksbanken profitieren. Seit Beginn der Bankenkrise bieten einige Institute zudem bessere Konditionen, um neue Sparer anzulocken, deren Einlagen die notwendige Liquidität der Häuser sicherstellen sollen. So bieten etwa die angeschlagenen Autofinanzierer besonders hohe Zinsen, da Kredite von Banken für sie mit noch höheren Kosten verbunden sind. Darüber hinaus erhöht die EU den Einlagenschutz für Spargeld auf Bankkonten von derzeit 20.000 Euro in zwei Stufen bis 2010 auf 100.000 Euro. Mit den hohen Zinsen könnte es nach Expertenmeinung jedoch bald vorbei sein. Banken reagieren bereits jetzt auf die niedrigeren Leitzinsen und reduzieren die Angebote für Tages- und Festgeld. FMH zufolge sind die Zinsen für Festgeld mit einer einjährigen Laufzeit schon in den vergangenen zwei Monaten um durchschnittlich knapp 20 Prozent auf 4,08 Prozent gesunken. Damit liegen die Konditionen noch immer über Vorjahresniveau. Um der Rezession zu begegnen, erwarten Ökonomen jedoch weiter sinkende Leitzinsen. Die Zinssätze bei Tagesgeld ließen im Durchschnitt zwar weniger deutlich nach als bei Festgeld, befinden sich mit derzeit 3,4 Prozent aber auf einem ohnehin niedrigen Niveau. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Manuel Haglmüller email: haglmueller@pressetext.com Tel. +43-1-811-40-315

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