Archiv für July, 2008
31.07.08

Solarworld kündigt stärkeres Wachstum an

- Unternehmen/Finanzen -

Zweites Quartal mit Umsatz- und Gewinnplus

Solarworld wird Jahresprognose 2008 voraussichtlich übertreffen (Foto: solarworld.de)

Bonn/Thalheim (pte/31.07.2008/11:47) - Ein kräftiges Gewinn- und Umsatzplus im abgeschlossenen zweiten Quartal lässt Solarworld http://www.solarworld.de optimistisch in die zweite Jahreshälfte blicken. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, bekannt gegeben hat, geht man davon aus, die bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2008 zu übertreffen. In den Monaten April bis Juni steigerte der Solarkonzern seinen Umsatz um 46,6 Prozent, das EBIT legte um 54,5 Prozent zu. An der Börse gewann die Aktie des Unternehmens in den Vormittagsstunden zeitweise mehr als vier Prozentpunkte hinzu. Nach Abschluss des ersten Quartals hatte Solarworld für das Geschäftsjahr 2008 ein Umsatzplus von 25 bis 30 Prozent (2007: 689,6 Mio. Euro) prognostiziert. Die selbe Wachstumsspanne wurde für das EBIT angegeben, als Basis dafür zog Solarworld das bereinigte Ergebnis 2007 in Höhe von 171 Mio. Euro heran. Der Solarkonzern setzte im zweiten Quartal insgesamt 259,6 Mio. Euro um, das EBIT lag bei 75,7 Mio. Euro. Für das erste Halbjahr bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 38,6 Prozent auf 427,1 Mio. Euro sowie einen EBIT-Zuwachs auf 118,5 Mio. Euro (plus 41,4 Prozent). Die Solarworld-Aktie legte im Laufe des Vormittags um einige Prozentpunkte zu und notierte an der Frankfurter Wertpapierbörse bei Redaktionsschluss dieser Meldung (11:30 Uhr) mit plus 2,21 Prozent bei 30,46 Euro. “Die Zahlen sind besonders auf EBIT-Basis überraschend positiv ausgefallen. Das Wachstum dürfte vor allem aus dem Wafer-Geschäft gekommen sein. Solarworld konnte vergleichsweise hohe Preise durchsetzen und hatte zudem Fixpreiskontrakte, was sich nun positiv in der Bilanz auswirkt”, sagt LBBW-Analystin Anja-Katharina Bohlen gegenüber pressetext. Dass die Jahresprognose voraussichtlich übertroffen wird, sei dagegen weniger überraschend. Schon der Ausblick im Rahmen der ersten Quartalspräsentation sei eher konservativ ausgefallen, so Bohlen. Auch in der Anfang Juli von HSBC veröffentlichten Studie zur Solarbranche schnitt Solarworld gut ab. Analyst Burkard Weiss beurteilte die Aktie aufgrund gut gefüllter Auftragsbücher sowie starker Gewinnmargen weiterhin als “overweight”. Weiss prognostizierte jedoch auch Überkapazitäten am Markt und einen Preisverfall von Solarmodulen von bis zu 20 Prozent. Während einige Solarwerte aufgrund des Analystenkommentars Kursverluste verbuchen mussten, legte Solarworld um einige Prozentpunkte zu. Q-Cells gab unterdessen bekannt, dass der Liefervertrag über Solarsilizium mit dem kanadischen Unternehmen Bécanour Silicon bis 2013 verlängert wurde. Bis 2010 habe man fixe Preise vereinbart, in den drei folgenden Jahren wird Q-Cells flexible Preise für das gelieferte Silizium zahlen. Als Basis sollen dann die jeweiligen Marktpreise herangezogen werden, Mindest- und Höchstpreise habe man jedoch fixiert. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Victoria Schubert email: schubert@pressetext.com Tel. +43-1-81140-314

31.07.08

Handschuhmaus reduziert Gesundheitsrisiken

- Produkte/Innovationen -

Auch einfache, flache Keyboards vorbeugend gegen RSI-Syndrom

Die ergonomische HandshoeMouse in drei Farben (Foto: hippus.nl)

Breda (pte/31.07.2008/12:11) - Das niederländische Unternehmen Hippus http://www.hippus.nl hat mit der “HandshoeMouse” http://www.handshoemouse.com ein ergonomisch geformtes Eingabegerät vorgestellt, das dazu dient, die Gesundheitsrisiken langer Mausverwendung zu eliminieren. Entwickelt wurde das Gerät auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse der medizinischen Universitäten in Rotterdam und Maastricht. “Der Handwinkel und die Fingerstellung sind sehr wichtige Faktoren”, betont Paul Helder, Managing Director bei Hippus, gegenüber pressetext. Um durch guten Sitz eine gesunde Lagerung für Hände aller Größen zu sorgen, wird die Handschuhmaus in mehreren Größen angeboten. Hintergrund der Entwicklung ist das sogenannte RSI-Syndrom, auch “Mausarm” genannt, eine Schädigung des Bewegungsapparats im Hand-, Arm-, Schulter- und Nackenbereich. Die Mediziner haben in vierjähriger Arbeit nachgewiesen, dass User selbst bei ruhender Maus unnötig starke Muskelspannungen aufbauen. Darin sehen die Wissenschaftler einen wesentlichen Faktor für die RSI-Problematik. Die HandshoeMouse ist so gestaltet, dass sie der Anspannung entgegen wirkt. Der Daumen und das Handgelenk werden erhöht gelagert, um die Hand in eine leicht schräge, entspannte Position zu bringen. Durch die Lagerung des Handgelenks werde der Unterarm stärker in die Steuerung einbezogen, was eine zusätzliche Entlastung bedeute. Die HandshoeMouse kann online auf der Website zu einem Preis von 120 Euro (zuzüglich Versand) bestellt werden. Sie ist in weiß, transparent und schwarz erhältlich. Neben drei Farben gibt es auch drei verschiedene Größen. Damit will Hippus garantieren, dass wirklich jeder Nutzer eine für seine Verhältnisse optimale Maus bekommt und erklärt daher online, wie die Nutzer ihre Hände vermessen sollen. In Large bietet die Maus neben einem Scrollrad drei Buttons, in den Größen Small und Medium nur zwei Tasten. “Eine dritte Taste passt nicht auf die kleineren Mäuse”, begründet Helder. Tasten- und funktionsüberladene Mäuse, wie sie beispielsweise von Gamern häufig genutzt werden, seien generell medizinisch unvorteilhaft. “Wir sind gegen derart starke Belastungen”, meint Helder. Speziell Tasten, die mit dem Daumen bedient werden, seien gesundheitlich besonders problematisch. Eine gesundheitsfreundliche Tastatur als Ergänzung zur HandschoeMouse plant das Unternehmen jedoch nicht. “Kleine, flache Keyboards sind eigentlich sehr gut”, begründet Helder. Aufwendiger gestaltete Keyboards böten geringe Vorteile oder sogar zusätzliche Risiken - beispielsweise, wenn die Hand nicht mehr relativ flach gelagert werden kann. Hippus könne jederzeit ein Keyboard entwickeln, das einfache, kompakte, flache Tastaturen ergonomisch aussticht - doch erscheine das aufgrund der Mehrkosten bei geringem medizinischen Mehrwert nicht wirtschaftlich sinnvoll. “Eine flache, schmale Tastatur mit separatem numerischem Keypad ist von Vorteil”, gibt er daher einen abschließenden Einkaufstipp. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Thomas Pichler email: pichler@pressetext.com Tel. +43-1-81140-303

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