Archiv für June, 2008
30.06.08

iGoogle wird noch im Sommer zum Social Network

- Medien/Kommunikation -

Mit OpenSocial schafft Google einen Hub für Social Networking Anwendungen

Derzeit erscheint die personalisierte Seite noch wie gewohnt (Foto: Screenshot)

San Francisco (pte/30.06.2008/06:00) - Die personalisierbare Google-Startseite iGoogle bekommt neue Elemente, die die Seite einem Social Network immer ähnlicher machen. Bereits im nächsten Monat soll die erweiterte Startseite für Google-Nutzer zugänglich sein, die unter anderem einen Chat und die Anzeige des Onlinestatus von Kontakten bietet. Auf einem neuen Interface mit Namen “Canvas” werden künftig die iGoogle-Gadgets angezeigt. Im Verborgenen testen Entwickler die Ideen bereits seit Monaten (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080422029 ), doch nun sollen auch bald die Endanwender zum Zug kommen, wie PC World berichtet. Noch diesen Sommer will Google außerdem OpenSocial in iGoogle einbinden, das Entwicklern ermöglicht Anwendungen zu schreiben, die auf verschiedenen Social Networks laufen. Die Chat-Funktion wird es erlauben, sich mit seinen Gmail-Kontakten zu unterhalten, während man auf iGoogle online ist. Auch der Onlinestatus der Freunde wird angezeigt. “Das neue iGoogle platziert links auf der Seite Tabs, die man vergrößern kann, um eine Liste der Gadgets und Status-Informationen anzuzeigen, wie die Zahl der ungelesenen Gmail-Nachrichten”, erklärt Ionut Alex Chitu, der in seinem Blog “Google Operating Systems” http://googlesystem.blogspot.com über die Aktivitäten der Suchmaschine berichtet. Durch OpenSocial können bei der Entwicklung der Gadgets auch außenstehende Programmierer mitwirken. Dieses Set von Programmierschnittstellen ermöglicht Entwicklern Anwendungen zu schreiben, die problemlos auf unterschiedlichen Social-Networking Seiten eingebunden werden können. Google hat OpenSocial zusammen mit MySpace entwickelt. Die Möglichkeit, durch OpenSocial einen Hub für Anwendungen zu erschaffen, die auf den verschiedensten Social Networks aktiv sind, sehen viele als den interessantesten Aspekt von iGoogle. “Die meisten Entwickler von Anwendungen für Social Networks werden daraus Nutzen ziehen wollen, um ihre Programme zu verbreiten”, meint die Bloggerin Kristen Nicole. Außerdem wird Google es nicht bei dem Chat-Feature belassen, meint der Technologie-Blogger Chitu: “Da die neue Chat-Funktion automatisch aktiv ist, ist es offensichtlich, dass Google Optionen für Datentransfer und die Möglichkeit, Kommentare über Posts zu verfassen, hinzufügen kann.” (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Kristina Sam email: sam@pressetext.com Tel. +43-1-81140-319

30.06.08

Wirtschaftslage beeinflusst Frisurtrends

- Unternehmen/Finanzen -

Kreative Frisuren erfreuen in schlechten Zeiten

Supermodel Agyness Deyn ist für viele ein Vorbild (Foto: Wikimedia Commons, Nate Smith)

London (pte/30.06.2008/06:05) - Japanische Wissenschaftler wollen einen Zusammenhang zwischen den vorherrschenden Frisurtends und der Wirtschaftslage gefunden haben. In schlechten Zeiten tendieren Frauen laut der Studie dazu, ihre Haare kurz zu tragen, während bei wirtschaftlichem Aufschwung Haare bevorzugt lang getragen werden. Susanna Sallstrom-Matthew, Kulturökonomin an der Universität von Cambridge, kann dem japanischen “Hairstyle Index” etwas abgewinnen. “In Großbritannien könnte es definitiv ebenfalls ein solches Muster geben”, meint die Wissenschaftlerin gegenüber der Zeitung The Independent. Die Theorie erinnert an den “Hemline Index” des US-Wirtschaftswissenschaftlers George Taylor. Vor fast einem Jahrhundert stellte er die Theorie auf, dass die Röcke der Frauen kürzer sind, wenn es der Wirtschaft gut geht. “In Zeiten der Rezession gönnen sich die Leute weniger materielles Vergnügen, daher wollen sie visuelles Vergnügen und das kann durch den Variantenreichtum von Kurzhaarschnitten geboten werden”, meint Sallstrom-Matthew. Anders sieht das der Ökonom Robert Frank, der darauf hinweist, dass Kurzhaarschnitte häufigere Friseurbesuche erfordern, die oft nicht billig sind. Sallstrom-Matthews meint, dass sich in wirtschaftlich guten Zeiten viele nicht die Zeit für die Pflege eines innovativen Haarschnitts nehmen würden. “In Zeiten des Wohlstands sind die Leute beschäftigt und haben keine Zeit um Schönheit zu produzieren oder zu konsumieren. In den 1950er Jahren war Großbritannien sehr reich aber schrecklich langweilig in ästhetischer Hinsicht”, erklärt die Kulturökonomin. An Beispielen zur Stützung der Theorie mangelt es nicht. Während der Großen Depression in den Dreißigerjahren war Jean Harlows Kurzhaarschnitt der große Trend. Als die Wirtschaft sich in den Vierzigerjahren wieder erholte, wurden die Haare wieder länger und zu Pferdeschwänzen zusammengebunden. In Großbritannien, das sich momentan an einem wirtschaftlichen Tiefpunkt befindet, sind derzeit ebenfalls Kurzhaarschnitte äußerst beliebt. Vorbild ist für viele das Model Agyness Deyn, die mit ihrem kurzen blondierten Haar an Jenny Howarth, ein Model der Achtziger, erinnert. Auch dieser Kurzhaartrend fiel mit einer wirtschaftlichen Rezession zusammen. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Kristina Sam email: sam@pressetext.com Tel. +43-1-81140-319

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