Archiv für June, 2008
30.06.08

Yahoo Musik wird interaktiver und persönlicher

- Medien/Kommunikation -

“Wollen wichtige Anlaufstelle für individuelles Musikprogramm werden”

Yahoo Musik bietet über 17.000 Musikvideos und 200.000 Songs (Foto: new.de.music.yahoo.com)

München (pte/30.06.2008/13:42) - Der Internetkonzern Yahoo hat heute, Montag, seine Musikplattform Yahoo Musik http://new.de.music.yahoo.com einem Relaunch unterzogen. Neben der grafischen Umgestaltung der Homepage finden Nutzer dort nun eine Reihe neuer Funktionen und Tools, die den Musikgenuss auf der Seite noch interaktiver und persönlicher gestalten sollen. So bietet das Portal nicht nur ein breites Musikangebot aus allen Genres, sondern gibt ab sofort auch individuelle Empfehlungen für Videos, die dem User ebenfalls gefallen könnten. Musikinteressierte erhalten zudem nützliche Informationen zu neuen Künstlern, abgestimmt auf ihre jeweiligen Bewertungen, Vorlieben und Interessen. Neu ist auch die Möglichkeit, persönliche Hitlisten zusammenzustellen und Videos aus dem Fundus von Yahoo Musik in ein Social-Networking-Profil oder die eigene Webseite einbinden zu können. “Qualitativ hochwertiges Musik-Entertainment findet heute mehr denn je im Internet statt”, erklärt Thorsten Sack, Head of Music bei Yahoo Deutschland, auf Anfrage von pressetext. Das neue Yahoo Musik mache es dem Nutzer noch einfacher, seine persönlichen Interessen auf einer Plattform zu bündeln und sein eigenes Programm aus legalen Inhalten zusammenzustellen. “Durch den Relaunch wird unser Musik-Entertainment-Angebot noch interaktiver und persönlicher. Der Nutzer stellt seine Playlisten zusammen und bekommt zugleich Empfehlungen präsentiert, welche Videos und Songs ihm auch noch gefallen könnten”, erläutert Sack. Durch solche Funktionen solle Yahoo Musik für Nutzer insgesamt attraktiver und zu einer “wichtigen Anlaufstelle für ihr ganz persönliches Musikprogramm” werden. “Eine weitere wesentliche Neuerung ist der integrierte Musikvideo-Player, der für ein optimiertes Hör- und Seherlebnis direkt auf der Webseite sorgen soll”, ergänzt Sack. Neben den beliebten persönlichen Radiostationen hätten Nutzer beispielsweise ab sofort auch die Möglichkeit, sich ihre Lieblingsvideos per Drag & Drop zusammenzustellen und zu speichern. “Wer nach Insider-Nachrichten aus der Musikszene sucht, findet zudem in Musikblogs namhafter Musiker viele spannende Informationen”, meint Sack. Anerkannte Künstler wie Reamonn oder Culcha Candela würden dort Einblick in ihre Lieblingsmusik geben sowie über Neuigkeiten aus der Branche berichten. “Yahoo ist international seit 2001 im Musikgeschäft vertreten, bereits seit Sommer 2003 sind wir mit einem deutschsprachigen Angebot online”, schildert Sack. Nach eigenen Angaben bietet der Musik-Dienst allein in Deutschland mit über 17.000 Musikvideos und mehr als 200.000 Einzelsongs das “größte kostenlose Angebot an legal verfügbaren Inhalten”. Ermöglicht wird dies durch Verträge mit den vier großen Musiklabels Universal Music, Warner Music, EMI und Sony BMG. “Wir setzen bei Yahoo Musik auf ein kostenloses Video-on-demand-Angebot mit einem Repertoire an Musikvideos vieler nationaler und internationaler Künstler”, betont Sack. Laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts comScore aus dem Monat Mai nutzen an die sechs Mio. Nutzer in Europa den Musikdienst von Yahoo. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Markus Steiner email: steiner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

30.06.08

Musikindustrie zapft neue Einnahmequellen an

- Medien/Kommunikation -

Zunehmend mehr Umsatz abseits von CD-Verkäufen

Musikbranche erschließt neue Geldquellen (Foto: pixelio.de/Frank Ulbricht)

London (pte/30.06.2008/13:50) - Die Musikindustrie verdient zunehmend mehr Geld abseits von Kern-Einnahmequellen wie dem CD-Verkauf. Wie aktuelle Zahlen des britischen Phonoverbandes BPI http://www.bpi.co.uk zeigen, generieren die Plattenfirmen inzwischen einen beachtlichen Anteil ihrer Umsätze über Lizenzierungen, Merchandise und Konzerttouren. 2007 trugen diese Geschäftsbereiche maßgeblich zu dem Wachstum von 13,8 Prozent bei. Laut BPI entfallen auf die alternativen Umsatzquellen bereits 11,4 Prozent des Gesamteinkommens der Musikindustrie, berichtet BBC Online. Insgesamt machen CD-Verkäufe und Musikdownloads aber natürlich noch immer den Löwenanteil der Einnahmen aus. Die britischen Plattenlabels erzielten im vergangenen Jahr umgerechnet rund 1,8 Mrd. Euro über Musikverkäufe in den Läden sowie über Online-Vertriebswege. Digitale Formate machten dabei einen Anteil von 85 Prozent aller Top-20-Singles und insgesamt 8,6 Prozent der Plattenverkäufe aus. Seit sich Online-Musikdienste im Mainstream durchgesetzt haben, wurden allein in Großbritannien mehr als 200 Mio. Songs im Internet gekauft. Sowohl international als auch im deutschsprachigen Raum zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Downloads gelten zunehmend als Wachstumsmotor für die Musikbranche (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080313022 ). Um sich dauerhaft gegen illegales Filesharing durchzusetzen, sind allerdings für die Konsumenten attraktive Geschäftsmodelle notwendig. Über Kooperationen von Labels und Internetprovidern könnten neue revolutionäre Zugangsmöglichkeiten wie beispielsweise Abo- und Flatfee-Modelle entwickelt werden, meint etwa IFPI-Sprecher http://www.ifpi.at Thomas Böhm gegenüber pressetext. “Profitieren würden davon vor allem die Konsumenten, die eine breite Palette an neuen Musikangeboten nutzen können.” Laut dem britischen Musikverband werden abseits dessen künftig aber immer mehr Einnahmen über Nebenkanäle in die Kassen fließen. So liegen etwa Songlizenzierungen für TV-Werbespots oder Filme und Games stark im Trend und bringen große Summen ein. “Vor dem Hintergrund des veränderten Konsumverhaltens finden die Unternehmen zu neuen Wegen, ihre großen Investitionen in das Musikgeschäft auszugleichen”, sagt BPI-Chef Geoff Taylor. Es werde auf neue Technologien gesetzt, um ein neues Publikum zu schaffen und den Konsumenten eine breitere Auswahl anzubieten. “Das heutige Musikbusiness ist nicht zu vergleichen mit jenem vor fünf Jahren”, so Taylor. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. +43-1-81140-314

Sie browsen
das Archiv für June 2008.
Kategorien
Links