Archiv für May, 2008
31.05.08

Fernreise in der Nebensaison schont den Geldbeutel

- Tourismus/Reisen -

Opodo-Studie: Urlaubsausgaben in die Ferne um zehn Prozent gestiegen

Wo kann man am Besten und Günstigsten urlauben? (Foto: Wolfgang Weitlaner/Antigua)

Hamburg (pte/31.05.2008/06:25) - Fernreisen stehen auch in diesem Jahr bei der Urlaubsplanung der Deutschen hoch im Kurs. Einer Umfrage des Online-Reiseservices Opodo http://www.opodo.de im Sommer 2007 zufolge gab fast jeder zweite Befragte an, dass eine Fernreise echte Erholung vom Alltag bedeutet. Im Vorjahr sind die Ausgaben für Reiseziele für außereuropäische Ziele um zehn Prozent gestiegen. Um die Reisekasse zu schonen, empfehlen Experten Urlaub außerhalb der Hauptsaison.

Immer mehr Reisende wollen die schönsten Wochen des Jahres an exotischen Orten verbringen. Wenn die Entscheidung für eine Fernreise gefallen ist, stellt sich auch gleich die Qual der Wahl, welche Destination als Urlaubsziel in Frage kommt. Für preisbewusste Fernreisende lohne sich deshalb zum Beispiel der Blick auf das Klima vor Ort, denn sehr oft bringt eine Reise in der Nebensaison eine echte Erleichterung für die Reisekasse, wie die Opodo-Experten berichten.

“Gerade in diesem Jahr, wo der Dollarkurs schwach ist, kommt zum Beispiel eine Karibik-Reise deutlich günstiger”, erklärt Bernhard Grdseloff, CEO von Karibikreisen in Grenada http://www.karibikreisen.com , im pressetext-Interview. “Noch mehr kann man sich ersparen, wenn man außerhalb der Hauptsaison, die von Dezember bis März dauert, verreist”, rät der Experte. “Die Zimmer sind auch auf den Kleinen Antillen während dieser Zeit deutlich günstiger.” Trauminseln wie Grenada, die Grenadinen oder Antigua würden dadurch auch für preisbewusste Kunden leistbar. Die Zimmerpreise können sich sogar um 40 Prozent im Vergleich zum Dezember verringern.

Besonderes Sparpotenzial aufgrund des schwachen Dollarkurs bieten auch USA-Reisen: In Florida http://www.visitflorida.org gelten etwa die Monate zwischen Mai und Oktober als besonders günstig. Die großen Fun- und Adventure-Parks in Orlando sind außerhalb der Sommer-Schulferien von Ende September bis Oktober wesentlich schwächer frequentiert. Der “Sunshine State” zählt aufgrund der vielfältigen touristischen Möglichkeiten und Aktivitäten zu den beliebtesten Regionen in den USA. Auch Badefreuden kommen hier nicht zu kurz.

Auch in Thailand http://www.tourismthailand.org sind die Preise während der Nebensaison im Mai und Juni deutlich niedriger. Vor allem die beliebten Regionen um Khao Lak und Ko Phi Phi warten mit enormen Vergünstigungen auf. Einziger Wermutstropfen sind vereinzelte Regenschauer. Das Traumreiseziel Malediven mit seinen weißen Stränden lockt seine Besucher ebenfalls mit kleineren Preisen außerhalb der Hauptreisezeit. Hier schonen Urlauber ihren Geldbeutel in den Monaten zwischen Mai und Oktober. Tauchfans kommen beim Wechsel von der Regen- in die Trockenperiode beziehungsweise umgekehrt in den beiden Monaten April und November obendrein voll auf ihre Kosten: Zu dieser Zeit ist das Meer am klarsten und jeder Tauchgang ein besonderes Erlebnis. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Wolfgang Weitlaner email: weitlaner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-307

31.05.08

Kampusch-Talkshow startet am Sonntag

- Medien/Kommunikation -

Vitouch: “Ist ihr gutes Recht - Journalistenberuf steht jedem frei”

Natascha Kampusch startet mit eigener Talksendung im TV (Foto: puls4.com)

Wien (pte/31.05.2008/06:40) - Nach einigen Aufschüben und anhaltenden Spekulationen ist es nun soweit: Übermorgen, Sonntag, startet das Entführungsopfer Natascha Kampusch eine eigene Talkshow auf dem österreichischen Privat-TV-Sender Puls 4 http://www.puls4.com . Erster Gast ist der ehemalige Formel-1-Weltmeister und Airline-Besitzer Niki Lauda. “Das neue Format wird voraussichtlich einmal pro Monat ausgestrahlt werden, ein genaues Intervall steht derzeit aber noch nicht fest”, sagt Christina Patzl, Sprecherin des für den TV-Sender verantwortlichen Medienunternehmens SevenOne Media http://www.sevenonemedia.at . Man habe mit Kampusch eine Vereinbarung über sechs Sendungen getroffen, wobei die nächste voraussichtlich noch in diesem Sommer ausgestrahlt werden soll. Folge eins von “Natascha Kampusch trifft” wird 40 Minuten dauern und am 1. Juni um 20.15 ausgestrahlt.

Schon im Vorfeld des Sendungsstarts hatten kritische Stimmen das journalistische Potenzial von Kampusch angezweifelt und versucht, die Talkshowpläne als “nächsten Schritt der medialen Vermarktung” ihrer tragischen Lebensgeschichte zu enttarnen. Derartige Vorwürfe will Kampuschs Medienberater, Dusan Uzelac, aber nicht gelten lassen. “Frau Kampusch nimmt ihre Sendung sehr ernst. Sie möchte durch diese Erfahrung etwas lernen und versuchen, die Opferrolle hinter sich zu lassen”, erklärt er im Gespräch mit pressetext. Das bisherige Feedback aus der Öffentlichkeit bestätige zudem, dass die negativen Reaktionen auf die TV-Pläne der heute 20-Jährigen eher die Ausnahme sind. “Gut 70 Prozent der Rückmeldungen, die wir über die Homepage von Natascha erhalten haben, sind positiv”, betont Uzelac. Auf die Frage, ob seine Klientin keine Angst davor habe, dass ihre Sendung im Falle eines Misserfolgs gleich wieder in der medialen Versenkung verschwinden könnte, gibt sich Uzelac gelassen. “Frau Kampusch hat viele Talente und sieht dem Ganzen daher sehr zuversichtlich entgegen”, so Uzelac.

“Es ist das gute Recht von Frau Kampusch, es als TV-Moderatorin zu versuchen. Der Journalistenberuf steht schließlich allen Menschen frei. Bei einem Herrn Assinger regt sich diesbezüglich ja auch niemand auf”, stellt Peter Vitouch, Medienpsychologe und Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien http://www.univie.ac.at/Publizistik, auf Anfrage von pressetext fest. Der Umstand, dass Kampusch keine unbekannte Person ist, bringe ihr sicherlich einige Vorteile, mache es ihr gleichzeitig aber auch schwerer, sich in der Medienwelt zu etablieren. “Vor dem Hintergrund ihrer extremen Lebensgeschichte ist es Kampusch möglich, eine etwas andere Art von Fragen zu stellen und so Blickwinkel aufzuzeigen, die durch die sonst üblichen Fragen der Journalisten im Dunkeln bleiben”, meint Vitouch.

Gut zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass Natascha Kampusch sich aus dem Verlies ihres Entführers befreien konnte. Über acht Jahre hatte das damals zehnjährige Mädchen in der Gefangenschaft des Nachrichtentechnikers Wolfgang Priklopil verbracht. Nach ihrer Flucht war das Interesse der Öffentlichkeit an ihrem Fall enorm und ihre Lebensgeschichte wurde von den Medien großteils ohne Rücksicht auf Ethik und Moral ausgeschlachtet. Dennoch trat Kampusch die Flucht nach vorne an und stellte sich der Öffentlichkeit. “In den vergangenen Monaten wurde sehr viel über meine Person berichtet. Einiges davon hat nicht der Wahrheit entsprochen. Mit meiner eigenen Sendung und den sehr persönlichen Gesprächen mit meinen Gästen habe ich die Möglichkeit, mich selber aktiv einzubringen”, so Natascha Kampusch über ihre Beweggründe eine eigene Sendung zu gestalten. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Markus Steiner email: steiner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

Sie browsen
das Archiv für May 2008.
Kategorien
Links