Archiv für December, 2007
22.12.07

Online-Kochportale im Popularitätsrausch

- Medien/Kommunikation -

Social-Networking-Funktionen kurbeln Wachstum an

Online-Kochwettbewerbe boomen (Foto: epicurious.com)

New York (pte/22.12.2007/13:15) - Online-Kochseiten verbuchen ein enormes Wachstum und entwickeln sich zum neuen Hype in punkto Social Networking. Angetrieben von zahlreichen Web-2.0-Funktionen wie Blogging, Videos und Internetforen wird das Online-Kochen zum Massentrend. Wie BusinessWeek.com berichtet, zeigt sich am Beispiel der Kochportale besonders gut, wie die Idee des User-generated-Content funktionieren kann und Nutzer Web-Applikationen verwenden, um andere anzusprechen und für ihre persönlichen Seiten zu begeistern. Laut Erhebungen von Nielsen Online http://www.nielsen-online.com haben sich allein im November mehr als 58 Mio. Menschen auf Rezept- und Kochseiten registriert. Damit sind die lukullischen Portale inzwischen neben Social Networking selbst eine der größten Kategorien im Internet. Viele große Koch-Webseiten haben im Laufe des Jahres ihre Auftritte überarbeitet und zahlreiche Social-Networking-Funktionen hinzugefügt, um dem Trend der Zeit zu entsprechen. Dadurch bekommen die Nutzer die Möglichkeit, nicht mehr nur Rezepte auszutauschen, sondern auch Koch-Videos online zu stellen, eigene Profile zu erstellen und sich selbst umfassend als Küchenchefs zu präsentieren. Yahoo beispielsweise, das im November 2006 eine eigene Kochseite gestartet hatte, entwickelte zuletzt ein Widget, das Facebook-Nutzern erlaubt, Rezepte untereinander auszutauschen. Die von Condé Nast betriebene Plattform Epicurious.com http://www.epicurious.com wiederum startete einen Contest für nutzergenerierte Videos. Die neuen Funktionen, die das Web 2.0 mit sich gebracht hat, bescheren den Kochportalen bemerkenswerte Zuwächse. US-Seiten wie Allrecipes.com und Epicurious.com verbuchten etwa im November ein Besucherwachstum von 20 Prozent, obwohl es die Plattformen schon seit mehr als einem Jahrzehnt gibt. Auch die Werbekunden nehmen Notiz vom Cyber-Cooking-Trend und mittlerweile zeigen sich nicht mehr nur Vertreter aus der Lebensmittelbranche interessiert. Im vergangenen Monat waren vielmehr General Motors, Delta Airlines, PNC Bank und T-Mobile die Top-Vier-Werbekunden im Bereich Essen und Kochen. Die Online-Werber beschränken sich zudem nicht mehr auf die reine Anzeigenschaltung, sondern versuchen ebenfalls den Social-Networking-Trend aufzugreifen. So ist es keine Seltenheit mehr, dass Video- oder Fotowettbewerbe gesponsert werden. Unlängst fungierte der Lebensmittelriese Kelloggs als Geldgeber bei einem Foto-Contest auf Allrecipes.com. Aber nicht nur in den USA, auch hierzulande boomt das Geschäft mit Kochportalen und Rezept-Suchseiten und immer mehr Internetunternehmen bringen ihre eigenen Angebote in dem Bereich auf den Markt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060816024 ). Allein das von Lycos betriebene Portal Chefkoch.de http://www.chefkoch.de zählt derzeit rund 1,8 Mio. Unique User und über sechs Mio. Visits monatlich. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. +43-1-81140-314

22.12.07

Neue Emerging Markets als Investmenttipp

- Unternehmen/Finanzen -

Ägypten, Korea oder Südafrika locken mit Wachstumspotenzial

Emerging Markets: Neben BRIC bieten auch kleinere Länder Investmentchancen (Foto: pixelio.de)

Frankfurt am Main (pte/22.12.2007/13:35) - Das Wirtschaftswachstum in Emerging Markets wie China oder Indien lockte in den vergangenen Jahren zahlreiche Investoren an. Während viele Anlageprodukte auf die BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China) zugeschnitten waren, rücken nun weitere Schwellenländer in den Mittelpunkt. Experten des Commerzbank Private Banking empfehlen demnach, auch die Emerging Markets der “nächsten Generation” bei Investitionen zu berücksichtigen. http://www.privatebanking.commerzbank.de “Bislang gab es immer sehr breite Anlageprodukte für Emerging Markets. Mit dem Aufschwung der BRIC-Länder haben diese Investments deutlich an Dynamik gewonnen”, sagt Gerrit Weber, Leiter Produktmanagement beim Commerzbank Private Banking, im Gespräch mit pressetext. Anlageprodukte würden heute zunehmend kleinere Regionen umfassen.

Diese bislang wenig berücksichtigen Länder der Emerging Markets umfassen unter anderem Ägypten, Bulgarien, Korea, Kroatien, Namibia oder Südafrika. Diese würden eine ähnlich attraktive Perspektive bieten wie BRIC-Länder. Viele Emerging Markets, die sich im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung gut positionieren konnten, weil sie beispielsweise Billiglohnländer sind oder über Rohstoffe verfügen, würden auch von dem verstärkten Interesse auf Anlegerseite profitieren, so Weber. Demnach werde bereits eine wachsende Nachfrage für Emerging Markets der nächsten Generation verzeichnet.

“Als Anlageform eignen sich derzeit etwa klassische Fonds, die einzelne Länder oder Unternehmen aus Emerging Markets selektieren”, so Weber gegenüber pressetext. Zwar könne auch auf einzelne internationale Unternehmen gesetzt werden, die in diesen Ländern aktiv sind. Hierbei müsse jedoch beachtet werden, welchen Teil diese Aktivitäten zum Gesamterfolg des Unternehmens beitragen und welche Faktoren diesen zusätzlich beeinflussen.

Das Wachstum in diesen Ländern beruht vor allem auf soliden Bilanzen lokaler Unternehmen, hohen Devisenreserven der Notenbanken sowie einem starken Konsum, der durch die wachsende Mittelschicht und das steigende Bildungsniveau in den Regionen gestützt wird. Das hohe Bevölkerungswachstum in den einzelnen Regionen führt darüber hinaus zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur in Städten und angrenzenden Regionen, heißt es beim Commerzbank Private Banking. Der Ausbau von Straßen, Flughäfen, Telekommunikationsnetzen und Energieversorgungssystemen zählt hierbei zu den vordringlichsten Investitionsbereichen der Länder. Am Beispiel Afrika zeige sich zudem, dass viele Schwellenländer von ihrer Rolle als Rohstofflieferanten profitieren können. Demnach gilt Afrika als wichtigster Lieferant von Eisen, Gold und Platin für China.

Der Anlagehorizont für Investitionen in Emerging Markets könne nicht pauschal beziffert werden, ergänzt Weber. “Da wir auch weiterhin mit deutlichem Wachstumspotenzial rechnen, ist eine langfristige Investition in Emerging Markets auf jeden Fall sinnvoll. Bei kurzfristigen Investments sollte unter anderem auf den Einstiegszeitpunkt geachtet werden.” Obwohl die Kursschwankungen in Schwellenländern in der Vergangenheit höher waren als auf etablierten Aktienmärkten, trat diesbezüglich bereits eine Veränderung ein. So hätten Märkte wie Russland oder China auf die jüngsten Aktienmarktturbulenzen im Rahmen der Subprime-Krise weniger stark reagiert, als dies noch vor einigen Jahren der Fall gewesen sei. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Victoria Schubert email: schubert@pressetext.com Tel. +43-1-81140-305

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