Archiv für August, 2007
31.08.07

Wettbewerb am Dachfondsmarkt spitzt sich zu

- Unternehmen/Finanzen -

Bereits 101 ausländische Anbieter in Österreich

Dachfondsmarkt Österreich: JP Morgan ist größter ausländischer Anbieter (Foto: pixelio.de)

Wien (pte/31.08.2007/12:10) - Die Attraktivität des österreichischen Dachfondsmarktes nimmt stetig zu, gleichzeitig verschärft sich jedoch die Wettbewerbssituation. In diesem Jahr kämpfen bereits 101 ausländische Dachfondsanbieter in Österreich um Marktanteile, weitere 21 Fondsgesellschaften kommen aus dem Inland hinzu (Stichtag 30. Juni). Dies sind die Ergebnisse der Dachfondsstudie von e-fundresearch.com http://www.e-fundresearch.com . Der steigende Wettbewerb zeigt sich vor allem in dem sinkenden Gesamtmarktanteil der zehn größten ausländischen Anbieter. Lag dieser 2000 noch bei 74,4 Prozent, fiel er bis 2007 auf 49,5 Prozent. “Die Zahl der Gesellschaften mit Marktanteilen wird sich noch einmal erhöhen. Da es heute viel mehr Marktteilnehmer gibt, ist ein Zugewinn von ein oder zwei Prozent Marktanteilen heute viel schwieriger zu erreichen als noch vor einigen Jahren”, erläutert Albert Reiter, Geschäftsführer von e-fundresearch.com, gegenüber pressetext die weitere Marktentwicklung. Es hänge jedoch von der Positionierung der einzelnen Gesellschaften ab, wie sich diese am Markt entwickeln. Große Gesellschaften würden demnach schon länger auf breite Produktpaletten setzen, um auf Marktveränderungen mit Verschiebungen im Portfolio zu reagieren. Betrachtet man die Top 20 der größten ausländischen Anbieter in Österreich, macht sich ebenfalls der steigende Wettbewerb mit einem Rückgang des kumulierten Marktanteils bemerkbar. Von mehr als 90 Prozent im Jahr 2000 fiel dieser 2007 auf rund 69 Prozent. Die Zahl der Subfonds, in die Dachfondsmanager investieren, stieg dagegen deutlich an. 2007 zählt e-fundresearch.com bereits 748 Subfonds, 2006 waren es noch 719. “Der Wettbewerb hat sich seit 1998 sehr stark entwickelt”, so Reiter. “Immer mehr unterschiedliche Vertriebskanäle nutzen Fonds bereits als Investmentmöglichkeit. Gleichzeitig spitzt sich aber auch der Wettbewerb zu”, fügt Berndt May, Head of Asset Management bei JP Morgan, hinzu. Im europäischen Vergleich habe Österreich nicht zuletzt aufgrund der großen Anbieterzahl bereits eine führende Position bei Dachfonds eingenommen. Insgesamt hält der Publikums-Dachfondsmarkt in Österreich einen Anteil von 16,8 Prozent (14,5 Mrd. Euro) am gesamten Publikums-Fondsmarkt, dies entspricht einem Plus von 24 Prozent gegenüber 2006. 4,9 Mrd. Euro (42 Prozent) des gesamten Fondsvermögens werden dabei bereits in ausländische Investmentfonds investiert. “Wir sehen, dass einige große Häuser wieder verstärkt globale Fonds einsetzen”, sagt May auf Nachfrage von pressetext. Für ausländische Anbieter sei es am heimischen Markt vor allem wichtig, einen höheren Anteil an Aktienfonds anzubieten. In Österreich liegt der Anteil von in Aktienfonds investierten Fonds nur bei 18 Prozent, der EU-Durchschnitt beträgt dagegen 35 Prozent. JP Morgan führt die Liste der zehn größten Subfonds mit dem “JPM US Dynamic” an, dessen Volumen 107,4 Mio. Euro beträgt. Merryl Linchs “MLIIF US Flexible Fund” (103,9 Mio. Euro) wurde damit auf Platz zwei verwiesen. Ausschlaggebend für den Erfolg JP Morgans war laut e-fundresearch.com die breite Produktpalette, mit der das Unternehmen ebenfalls vor anderen Anbieter liegt. Die Fondsgesellschaft gilt mit einem Marktanteil von 13,6 Prozent zudem als größter ausländischer Fondsanbieter am österreichischen Markt. Auf Rang zwei folgt BlackRock (5,4 Prozent), Platz drei belegt Threadneedle mit 5,3 Prozent. Den größten Marktanteil konnte LGT mit einem Plus von 2,9 Prozent gegenüber 2006 hinzugewinnen, ein Marktanteilsverlust von 4,3 Prozent machte Pioneer dagegen zum größten Verlierer untern den ausländischen Dachfondsgesellschaften. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Victoria Schubert email: schubert@pressetext.com Tel. +43-1-81140-305

31.08.07

Diana bleibt “Königin der Verkaufszahlen”

- Medien/Kommunikation -

Früher Tod begünstigt Ikonenbildung als Unsterbliche

New York (pte/31.08.2007/13:45) - Zehn Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana ist ihre Popularität auf einem neuen Höhepunkt angelangt. Damit erlebt auch ein ganzer Industriezweig, der sich 1997 auf die Vermarktung der “Königen der Herzen” in Form von Büchern, Magazinen, TV-Shows und Merchandise-Artikeln spezialisiert hatte, einen neuen Aufschwung. Von der New York Times als “Princess of Sales” bezeichnet, sorgt Diana auch heute noch für Umsätze bei zahlreichen Firmen wie Bertelsmann, Disney oder Time Warner. Der Kult um die Ikone Diana müsse nicht zwangsweise abnehmen, so Kommunikationswissenschaftler Peter Vitouch im Gespräch mit pressetext. “Es kommt darauf an, wie lange die Erinnerung am Leben erhalten wird. Es gibt Ikonen wie Marilyn Monroe oder James Dean, die bereits erheblich länger tot sind.” “Marilyn Monroe war 20 Jahre nach ihrem Tod populärer als zehn Jahre nach ihrem Ableben”, so Cyndi McClellan, Vizepräsidentin des Fernsehsenders Comcast Entertainment gegenüber der New York Times. “Der Kult um Diana könnte genauso wachsen, gerade bei einer jüngeren Generation, die nur die Erinnerungen an sie kennt.” Auch für die Werbewirtschaft ist Diana nach wie vor von großem Wert. “Wenn man sie als Produkt sieht, hat sie sehr viel erreicht”, so Burt Alper, Consultant bei Catchword Branding. “Sie beherrschte es, ihr Publikum auf eine Art zu erreichen, wie es jede Marke gerne schaffen würde.” Mittlerweile wird Diana in einem Atemzug mit anderen Ikonen wie Elvis Presley, Marilyn Monroe, James Dean oder John F. Kennedy genannt - ihnen gemeinsam ist ein tragischer Tod in jungen Jahren. “Das ist ein ganz wesentlicher Aspekt. Jemand der durch den normalen Alterungsprozess geht, ist als Ikone ungeeignet, denn ein 80-jähriger James Dean wäre nur allzu menschlich. Durch den frühen Tod bleiben diese Ikonen in der Erinnerung ewig jung”, so Vitouch. Dass sich Konsumenten durch die übertriebene Vermarktung von Prinzessin Diana provoziert fühlen könnten, glaubt Vitouch nicht: “Diese Gefahr ist gering, denn Menschen, die das Thema nicht interessiert, werden den Kult um die Person ignorieren. Andere werden sich freuen, dass die Erinnerung gepflegt wird. Die Art und Weise ist Geschmacksfrage.” Als weiterer Grund für die anhaltende Popularität von Diana gilt die Präsenz ihrer Söhne. “Durch sie bleibt sie in der Wahrnehmung der Menschen lebendig, was den Wert der Marke Diana auf Dauer erhält”, so Alper. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Georg Eckelsberger email: eckelsberger@pressetext.com Tel. +43-(0)1-81140-315

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