Archiv für July, 2007
31.07.07

DWS Investments: BRIC-Fonds trotzt China-Blase

- Unternehmen/Finanzen -

Fünf Jahre Laufzeit und Kapitalgarantie sollen Anleger bezirzen

BRIC-Investitionen mit Risiko versehen (Foto: pixelio.de)

Frankfurt am Main/Kaarst (pte/31.07.2007/12:05) - Die deutsche Fondsgesellschaft DWS Investments http://www.dws.de legt ab sofort ein neues Investmentprodukt auf, das in die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) investiert. Der Fonds namens “DWS BRIC Garant” will sich die rasanten Kursanstiege der letzten Jahre zunutze machen und trotzt nicht zu unterschätzender Risiken durch volatile Märkte. Dabei bildet ein Korb aus anfangs vier gleich gewichteten DWS-Schwellenländer-Fonds (DWS Brasil, DWS India, DWS China und DWS Russia) die Anlagebasis. Das Risiko soll durch eine Kapitalgarantie von 90 Euro des Erstanteilwerts (104 Euro inklusive vier Prozent Ausgabeaufschlag) am fünfjährigen Laufzeitende für Sicherheit sorgen. Der Partizipationsfaktor an der durchschnittlichen Wertentwicklung der Zielfonds wird indikativ zwischen 100 und 120 Prozent liegen. “Grundsätzlich sind diese Märkte seit der Aufschwungphase 2003 interessant, wobei ein plötzliches Platzen der China-Blase nie ausgeschlossen werden kann. Schließlich haben in der Vergangenheit bereits andere ehemals boomende Märkte diese Entwicklung gezeigt”, erklärt Jörg Urlaub, Alleinvorstand und Portfoliomanager des deutschen Anbieters von Finanzinstrumenten für Privat- und Geschäftskunden, Incam http://www.incam.de , im Gespräch mit pressetext. DWS Investments stützt sich bei seinen Bewertungen auf eine im Februar 2006 veröffentlichte Studie der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs http://www.goldman-sachs.com , nach der die Schwellenländer noch vor dem Jahr 2050 die wirtschaftliche Leistung der derzeitigen Wirtschaftsgroßmächte (G6-Länder) übertreffen werden. Die 90-prozentige Erstanteilswertgarantie zum Laufzeitende scheint aufgrund der speziellen Märkterisikostruktur sinnvoll, da die Anteilspreise auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein können. “Sicherheit geht jedoch immer zu Lasten der Rendite, darüber sollten sich die Anleger bei solchen Investitionen klar sein”, meint Urlaub auf Nachfrage von pressetext. Hinzu kommt, dass der DWS BRIC Garant damit wirbt, dass die Ertragserwartung über dem normalen Zinsniveau bleibt. Folglich empfiehlt Urlaub den Fonds nur erfahrenen Anlegern, die bis zum Laufzeitende 2012 nicht aussteigen und sich des Risikos bewusst sind. Das Potenzial der BRIC-Staaten liegt im ständigen Wachstum begriffen, das sich auch durch die zunehmende Expansionsstrategie und Internationalisierung der agierenden Konzerne weiter festigt. Brasilien verfügt über einen Reichtum an Rohstoffen, wobei brasilianische Rohstoffkonzerne von den steigenden Preisen und der hohen Nachfrage profitieren. Russland, auch als “Energiequelle der Welt” bezeichnet, sollte sich laut DWS Investments bei den anziehenden Öl- und Gaspreisen ebenfalls positiv entwickeln. Hinzu kommt, dass Russland Marktführer bei Metallen wie Palladium, Platin und Titan ist. Indien wiederum verfügt über eine hohe Anzahl junger, gut ausgebildeter Arbeitskräfte in den Bereichen IKT, während in China der Fokus auf die Verschiebung vom investitions- und exportgetriebenen Wachstum auf konsumgetriebenes Wachstum dominiert. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Florian Fügemann email: fuegemann@pressetext.com Tel. +43-1-81140-305

31.07.07

Roaming-SMS-Info reißt Handynutzer aus dem Schlaf

- Medien/Kommunikation -

Netzbetreiber Telering bedauert und spricht von Ausnahmefall

EU-Verordnung verursacht nächtliche Störung (Foto: telering.at)

Wien (pte/31.07.2007/12:11) - Bei einigen Telering-Nutzern dürfte die Nachricht über die neuen EU-Roaminggebühren nicht besonders gut angekommen sein, nachdem diese von Montag auf Dienstag erst nach Mitternacht (00:37 Uhr) als SMS in der Mailbox piepte. Laut Telering lag die nächtliche Störung allerdings ausschließlich an der Zeitvorgabe der EU sowie der Masse an Nutzern, die informiert werden musste. Denn nach der EU-Verordnung waren die Mobilfunker dazu verpflichtet, ihre Nutzer bis spätestens Montag-Mitternacht über die Neuerungen zu informieren. “Es ist absolut nicht üblich, dass wir zu solchen Uhrzeiten Werbung oder Informationen verschicken. Dies war ein Ausnahmefall”, bedauert Andrea Karner, Pressesprecherin von Telering, die nächtliche SMS im Gespräch mit pressetext. Während bei den meisten Handybesitzern die Benachrichtigung bereits im Laufe der vergangenen Tage einlangte, wurden viele Telering-Kunden http://www.telering.at mit der Info-SMS leider unliebsam aus dem Schlaf gerissen. Man habe bereits vor zwei bis drei Tagen mit dem Versenden der Roaming-Info begonnen und dabei die Zeit wohl ein bisschen ungenau kalkuliert. “Jedenfalls hat es, soweit ich weiß, noch keine Beschwerden seitens der Kunden gegeben. Bisher ist es auch nicht vorgekommen, dass Telering zu solchen Uhrzeiten SMS verschickt hat”, fügt Karner hinzu. Grundsätzlich könne sich jeder Nutzer natürlich auch von solchen Informationsdiensten abmelden, um überhaupt keine SMS zu erhalten. Telering verschickt laut eigenen Angaben nur an jene Kunden Werbung aufs Handy, die dem zuvor auch zugestimmt haben. “Das geschieht im Regelfall bei Vertragsabschluss”, erklärt Karner gegenüber pressetext. In jedem Fall kamen die Informationen rechtzeitig. Laut aktuellen Prüfungen der Regulierungsbehörde RTR haben alle Netzbetreiber (mit Ausnahme von eTel) ihre Kunden fristgerecht über die neuen Tarife in Kenntnis gesetzt. Vielfach wurde auch per Brief informiert. “Wir haben uns sowohl per Post als auch via SMS an unsere Kunden gerichtet. Die SMS gingen am 19. (Wertkartennutzer) bzw. am 25. Juli bei uns aus”, sagt Daniela Winnicki-Eisenhuth, Produkt-PR bei Mobilkom Austria http://www.mobilkom.at , auf Nachfrage von pressetext. Eine nächtliche Störung in letzter Minute scheint demnach vermeidbar gewesen zu sein. Am Montag sind in Österreich schon die ersten Mobilfunkkunden auf die neuen billigeren EU-Roaminggebühren umgestellt worden. Der größte Betreiber, die Mobilkom Austria, hat den Anfang gemacht und bietet bereits einem Teil der Kunden, die sich dazu gemeldet haben, die neuen Tarife an. Jene Nutzer, die sich nicht aktiv darum kümmern, werden mit 30. September automatisch umgestellt. Kunden anderer Betreiber müssen noch einige Woche auf die neuen Gebühren warten. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. +43-1-81140-314

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