Archiv für June, 2007
30.06.07

Google ist Deutschlands Nummer eins

- Medien/Kommunikation -

Reise-Webseiten erleben kräftigen Besucher-Zuwachs

Google bleibt unschlagbar (Foto: google.de)

London (pte/30.06.2007/06:20) - Google geht ein weiteres Mal als absoluter Gewinner im Ranking der wichtigsten Webseiten hervor. Die aktuellen Erhebungen von comScore http://www.comscore.com belegen, dass der Suchmaschinenkönig in Deutschland auch im vergangenen Mai die höchsten Besucherzahlen für sich verbuchen konnte. Google verzeichnete 22,7 Mio. deutsche Besucher, das sind 69 Prozent aller deutschen Internetnutzer. Die Webseiten von Microsoft folgen dahinter mit 17,4 Mio. Besuchern, auf Platz drei schaffte es eBay mit 17,2 Mio. Zugriffen. Etwas mäßiger platziert liegen die Yahoo-Angebote mit 11,8 Mio. auf Rang acht. Dennoch konnte Yahoo während des vergangenen Monats einen Zuwachs von sechs Prozent erzielen. Mittlerweile ist es keine Überraschung mehr, wenn Google von Platz eins eines Webseiten-Rankings lacht. Die Suchmaschine ist inzwischen auch die mächtigste Marke und hat Microsoft damit vom Thron gestoßen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070423021 ). Auch Googles Kauf der Videoplattform YouTube hat sich als goldrichtig erwiesen. Das populäre Portal verzeichnet mehr Zugriffe als all seine Konkurrenten zusammen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070628034 ). Dank nationaler Feiertage und Herannahen der Sommerferien kletterten im Mai auch die Besucherzahlen auf Reisewebseiten deutlich in die Höhe. Die Seite der Fluggesellschaft Eurowings zum Beispiel registrierte einen Zuwachs von 185 Prozent auf insgesamt 2,3 Mio. deutsche Besucher. Preisvergleichsportale und Einzelhandelsseiten konnten ihre Zugriffszahlen ebenfalls steigern - nicht zuletzt aufgrund des Muttertags am 13. Mai. Zu den Gewinnern zählten insbesondere die Preisvergleichsgruppe Ciao Sites und der Online-Versand Karstadt-Quelle. 4,5 Mio. Besucher tummelten sich auf den Seiten von Mozilla, was vor allem auf die fortschreitende Akzeptanz des Internetbrowsers Firefox zurückzuführen ist. Der Nachrichtendienste-Anbieter International Data Group legte im Mai ebenfalls deutlich zu. Die Besucherzahlen kletterten um 24 Prozent auf insgesamt 2,7 Mio. Die Wikipedia-Seiten auf Platz sechs der Rangliste verzeichneten ein Plus von vier Prozent. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. +43-1-81140-314

30.06.07

170 Jahre Telegramm: Totgesagte leben länger

- Medien/Kommunikation -

Nachfrage vor allem bei besonderen Anlässen

Telegramme trotz Bedeutungsverlust noch nachgefragt (telegramm.at)

London/Berlin/Wien (pte/30.06.2007/06:25) - Das Telegramm feiert in diesem Jahr seinen 170. Geburtstag. Das erste gesendete Signal per Telegraf löste am 25. Juli 1837 die rasante Expansion eines Kommunikationsnetzes aus, die nur mit dem Internetboom des 20. Jahrhunderts vergleichbar ist. Heutzutage hat das Telegramm zwar massiv an Bedeutung verloren. Ganz von der Bildfläche verschwunden ist es aber trotz der schier unüberwindbaren Konkurrenz durch schnellere Kommunikationsformen wie E-Mail oder den Telefonanruf noch nicht. “Das Telegramm hat keinen Schnelligkeitsvorteil mehr, aber es wird bei besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Jubiläen weiterhin frequentiert”, so Uwe Bensien, Sprecher der Deutschen Post AG http://www.deutschepost.de , gegenüber pressetext. Für die Deutsche Post ist das Telegramm nach wie vor ein Umsatzbringer. “Es werden zwar keine großen Mengen mehr bestellt, aber es wird noch regelmäßig nachgefragt”, so Bensien. Deshalb bleibe das Telegramm auf absehbare Zeit weiterhin im Programm. Zumindest in Deutschland hat das Telegramm allerdings an Schnelligkeit verloren. Aufgegeben zu festgelegten Annahmezeiten per Telefon, Fax oder Internet, erfolgt die persönliche Zustellung am folgenden Werktag. Damit besitze das Telegramm in etwa dieselbe Expressqualität wie ein Standardbrief, führt Bensien gegenüber pressetext aus. In Österreich, wo im Jahr 1847 zum ersten Mal ein Telegramm verschickt wurde, hat die Schweizer Firma Unitel Telegram Services GmbH (UTS) http://www.uniteltelegram.com im Januar 2006 den offiziellen Telegrammdienst der Telekom Austria übernommen und ihn damit vor dem Aus bewahrt. Seitdem ist eine Zustellung in Österreich innerhalb desselben Tages sowie das Verschicken ins Ausland möglich. Telegramme können per Telefon oder unter http://www.telegramm.at aufgegeben werden. UTS arbeitet nach eigenen Angaben mit Telegrammdiensten in über 225 Ländern zusammen. Nachdem Charles Wheatstone und William Fothergill Cooke sich 1837 eine Nachricht via Telegraf zwischen Eusten und Camden Town in London geschickt hatten, trat das Telegramm seinen Siegeszug als bis dato schnellste Kommunikationsform rund um den Erdball an. Bis 1874 waren allein in Großbritannien 20.000 Orte mit dem Telegrafen-Netz verbunden, berichtet Cellular News. Zudem konnten Telegramme in die USA und die Länder des britischen Empire geschickt werden. Den Höhepunkt erreichte das Telegrafen-Netzwerk im Ersten Weltkrieg. Mit der stärkeren Verbreitung des Telefons begann die Bedeutung nach und nach zu schwinden. “Es gibt keinen Zweifel darüber, dass das Telegramm ein revolutionäres Stück Kommunikation war, das die Welt mitgestaltet hat und die Menschen näher zusammen gebracht hat”, sagt David Hay, Chef von BT Heritage. BT (vormals British Telecom) beansprucht als direkter Nachfolger der von William Cooke 1846 gegründeten Electric Telegraph Company den Titel als ältestes Kommunikationsunternehmen der Welt. Der Telegramm-Service innerhalb Großbritanniens ist allerdings bereits 1982 eingestellt worden. Heute betreibt BT noch den Telex-Service, der das Telegrafen-Netz zur Übermittlung von Textnachrichten über Teleprinter nutzt und bereits 1932 eingeführt worden war. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Jörn Brien email: brien@pressetext.com Tel. +43-1-81140-318

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