Archiv für May, 2007
31.05.07

Fußball-EM 2012 soll Anleger-Börse füllen

- Sport/Events -

Erste Bank emittiert Zertifikat auf Poland Winner Basket

Erste Bank setzt auf Euro-Boom (Foto: e2012.org)

Wien (pte/31.05.2007/13:56) - Während in Österreich und der Schweiz noch die Vorbereitungen auf die Europameisterschaft 2008 laufen, sollen Anleger nun bereits von der Euro 2012 http://www2.e2012.org/en/Home.html profitieren können, die in Polen und der Ukraine stattfindet. Die Erste Bank http://www.erstebank.at emittiert dazu erstmals ein Anlage-Zertifikat auf den Erste Bank Poland Winner Basket, der zahlreiche Unternehmen umfasst, die von der Euro 2012 in besonderem Maße profitieren könnten. “Wir wenden uns mit dem Zertifikat an alle Aktien-affinen Kunden”, erklärt Erste-Bank-Sales-Manager Markus Kaller im Gespräch mit pressetext. Allerdings besitzt das Zertifikat keine Reißleine. “Die Anleger müssen also mit dem Risiko eines Kursrückgangs umgehen können”, so Kaller. Die Erste Bank setzt darauf, dass im Zuge der Vorbereitung auf die Euro 2012 große Summen - auch aus EU-Fördergeldern - in die Aufrüstung der Infrastruktur fließen, etwa in den Ausbau von Straßen, Schienen und Luftfahrt. Erste Schritte seien bereits erfolgt. So soll die Fertigstellung der polnischen Autobahn A4, die Polen mit Deutschland und der Ukraine verbindet, nun bereits 2012 und nicht wie geplant erst 2015 erfolgen. Der Fokus des auf 20 ausgesuchte Unternehmen beschränkten Erste Bank Poland Winner Baskets liegt deshalb zu Laufzeitbeginn vor allem auf Unternehmen der Bau- und Stahlbranche. Im späteren Verlauf sollen dann auch der Tourismus- und Mediensektor stärker in den Blickpunkt rücken, wie Kaller gegenüber pressetext ausführt. Das Zertifikat, das ab dem kommenden Montag, dem 4. Juni, erworben werden kann, bildet laut Angaben der Erste Bank den Poland Winner Basket eins zu eins ab. Die Laufzeit ist auf fünf Jahre ausgelegt. Die Zusammensetzung des Baskets soll halbjährlich, bei Bedarf aber auch öfter überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Die Mindestinvestition beträgt ein Stück, also zehn Euro. Auf eine Untersuchung der Kurse der Vergangenheit, sogenanntes Back-testing, hat die Erste Bank bei der Auswahl der Unternehmen übrigens bewusst verzichtet. “Wir stehen dem Back-testing eher skeptisch gegenüber”, so Kaller. Die Idee hinter dem Zertifikat bestehe eher darin, dass die Unternehmen von dem Event profitieren. Dementsprechend sollen dann die Aktienkurse steigen. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Jörn Brien email: brien@pressetext.com Tel. +43-1-81140-318

31.05.07

CBS schnappt sich Musikplattform Last.fm

- Medien/Kommunikation -

“US-Konzern teilt dieselbe Vision”

Last.fm an CBS verkauft (Foto: Last.fm)

London (pte/30.05.2007/16:01) - Der US-Konzern CBS hat die beliebte Musikplattform Last.fm http://www.lastfm.de aufgekauft. Der Unterhaltungsriese legt für den Deal zwischen 280 und 320 Mio. Dollar auf den Tisch. Wie Last.fm in einer Mitteilung bekannt gab, wird die Musikseite auch in Zukunft von ihren Gründern Felix Miller aus Deutschland, Martin Stiksel aus Österreich und Richard Jones aus Großbritannien unabhängig geleitet werden. Für CBS ist die Investition ein großer Schritt innerhalb der Strategie, die Online-Reichweiten zu erhöhen und den Übergang vom Inhalts- auf den Publikums-Fokus des Konzerns zu ermöglichen. “CBS teilt dieselbe Vision wie wir. Mit diesem Partner erschließen sich ganz neue Möglichkeiten für Last.fm”, erklärt Tilo Bonow, Pressesprecher von Last.fm in Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Zum Beispiel verfüge die CBS über ein reichhaltiges Fernseharchiv. “Bisher war unsere Plattform auf Audioinhalte beschränkt. Künftig werden aber mit Sicherheit auch bewegte Bilder ein Thema sein”, so Bonow weiter. Die Übernahme durch CBS sei eine gute Alternative zu weiteren Investmentrunden für das Unternehmen gewesen. Schon seit der Gründung im Jahr 2002 habe es immer wieder verschiedene Interessenten an Last.fm gegeben. Derzeit zählt das Online-Netzwerk mehr als 20 Mio. Nutzer in rund 230 Ländern. Last.fm entstand als eigenständiges Projekt, unabhängig von großen US-Medienprojekten. Die höchste Nutzerkonzentration verzeichnet die Musikseite in den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen, Brasilien und Japan. Die CBS-Akquisition sei eine aufregende neue Entwicklung für Last.fm, meint Gründungsmitglied Felix Miller. Der US-Konzern habe vom ersten Treffen an verstanden und erkannt, wie die Plattform letztendlich für alle Medienformate verwendet werden kann. Aktiv nach einem Käufer gesucht habe Last.fm nicht, sagt Bonow gegenüber pressetext. “Aber natürlich sind wir immer wieder in Gesprächen mit den verschiedenen Interessenten gewesen. CBS war schließlich die beste Wahl für uns.” Eine Veränderung der Musikplattform steht durch die Übernahme nicht ins Haus. Für die Nutzer bleibt also alles, wie es war. “Natürlich wird weiterhin am Ausbau der Seite gearbeitet. Das hat jedoch nichts mit dem Verkauf an CBS zu tun”, so Bonow abschließend. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. ++43-1-81140-314

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