Archiv für May, 2007
31.05.07

YouTube kommt über Apple TV ins Wohnzimmer

- Medien/Kommunikation -

In Europa keine Serien und Spielfilme über iTunes erhältlich

Apple bringt YouTube auf die Wohnzimmerbildschirme

Cupertino (pte/31.05.2007/10:03) - Die Inhalte des Videoportals YouTube sind ab Mitte Juni über Apple TV http://www.apple.com/de/appletv empfangbar, wie der Computerkonzern Apple Mittwochabend bekannt gegeben hat. Das Software-Update für YouTube, das zu Google gehört, steht den Nutzern kostenlos zur Verfügung. Zunächst sollen einige Tausend der aktuellsten und beliebtesten YouTube-Videos verfügbar sein. Das gesamte Angebot von YouTube soll bis zum Herbst komplett über Apple TV zu empfangen sein. “Das ist das erste Mal, dass man auf der Couch im Wohnzimmer supereinfach YouTube-Videos durchstöbern, finden und anschauen kann”, sagt Apple-Chef Steve Jobs. Die YouTube-Videos können direkt und drahtlos über Apple TV gestreamt werden. Daneben können die Inhalte der iTunes-Bibliothek über Apple TV drahtlos auf dem Fernseher wiedergegeben werden. Allerdings stehen nur den US-Nutzern Serien und Spielfilme aus dem iTunes-Videostore zur Verfügung. Die Verfügbarkeit von Musikvideos variiert von Land zu Land. Unklar bleibt weiterhin der Europa-Starttermin für den iTunes-Videostore. Zwar kündigte der luxemburgische Wirtschaftsminister Jeannot Krecke Ende Januar dieses Jahres an, der iTunes-Videostore würde noch in diesem Frühjahr nach Europa kommen. Apple hält sich allerdings bedeckt und verrät noch keinen Termin. Der Computerkonzern bestätigt nur, dass der Videostore noch in diesem Jahr auf den europäischen Markt kommt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070510024 ) Außerdem gab Apple noch bekannt, demnächst eine neue Konfiguration von Apple TV mit einer größeren Festplatte anzubieten. Die ab 1. Juni erhältliche 160GB-Konfiguration bietet vier Mal so viel Speicherkapazität und ist mit 399 Euro um 100 Euro teurer als die seit März erhältliche Version von Apple TV. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Linda Osusky email: osusky@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

31.05.07

Sideloading beschert Mobilfunkbranche Kopfzerbrechen

- Medien/Kommunikation -

Nutzer tauschen Content zunehmend untereinander aus

Handy-Nutzer versorgen sich selbst mit Content (Foto: pixelio.de)

El Segundo/Kalifornien (pte/31.05.2007/12:10) - Die Mobilfunkbranche steht einer neuen Herausforderung namens Sideloading gegenüber. Ausgehend von den USA verbreitet sich zunehmend der Trend des gegenseitigen Austausches von eigenen Inhalten unter den Handynutzern. Das bedeutet, dass immer mehr Content direkt von einem zum anderen User wandert und immer weniger auf die Angebote der Netzbetreiber zurückgegriffen wird. Für viele Mobilfunkunternehmen haben sich Download-Dienste im Bereich Musik, Video und Games zu einem lukrativen Zusatzgeschäft entwickelt. Nun scheint dieses, kaum dass es sich etabliert hat, bereits wieder in Gefahr zu sein, glaubt man einer aktuellen Studie von iSuppli http://www.isuppli.com . Während in den USA bereits viele Mobilfunker das Thema Sideloading als neue Gefahr für die Branche betrachten, scheinen sich die Netzbetreiber hierzulande noch keine Gedanken darüber zu machen. Wie pressetext-Recherchen ergaben, ist den meisten Mobilfunkern noch nicht einmal der Begriff Sideloading bekannt. “Wir sehen diesbezüglich überhaupt kein Problem. Sideloading war bislang kein Thema für uns”, sagt Barbara Puhr, Pressesprecherin von Hutchison 3 Austria. Und auch beim Wettbewerber One hat man sich noch nicht mit Sideloading als möglichem Problem beschäftigt, wie One-Sprecherin Petra Jakob gegenüber pressetext verrät. Ähnlich gelassen zeigt sich der deutsche Mobilfunkbetreiber Vodafone D2. “Sideloading ist uns eigentlich noch gar kein Begriff. Wir bieten einiges an Content an. Dass sich ein Austausch unter den Nutzern negativ auf unser Geschäft auswirken könnte, war bis jetzt gar kein Thema bei uns”, so Bettina Donges, Pressesprecherin von Vodafone Deutschland, auf Nachfrage von pressetext. Bei iSuppli begegnet man dem neuen Trend bereits mit einigem Ernst. Aufgrund der technischen Entwicklungen und der einfachen Bedienung moderner mobiler Geräte komme Sideloading immer stärker zur Geltung, meint Franck Dickson, Anaylst Multimedia bei iSuppli. Verbindungsmöglichkeiten wie Infrarot und Bluetooth ermöglichen heute den einfachen Austausch von Daten, ohne den Netzbetreiber überhaupt in Anspruch zu nehmen. Der rasante Anstieg von Multimedia-Angeboten geht auf drei wesentliche Punkte zurück: Die mobilen Geräte sind mittlerweile nicht mehr nur Kommunikationsmittel, sondern vielseitige Mini-Computer. Die Netzbetreiber haben die nötige Infrastruktur zur Beschaffung von mobilen Inhalten etabliert und nicht zuletzt gibt es eine große Nachfrage nach Multimedia-Content seitens der Nutzer. Und eben diesen holen sich immer mehr User überall, nur nicht bei ihrem Mobilfunkanbieter. Was für die meisten Netzbetreiber zu Kopfzerbrechen führt, lässt andere wiederum völlig kalt. Der deutsche Anbieter E-Plus zum Beispiel scheint mit mobilem Content generell wenig am Hut zu haben. “Dinge wie Sideloading machen uns keine Sorgen. Es gilt der Wettbewerb der besseren Inhalte. Wir verstehen uns nicht als Contentanbieter, sondern sorgen für die Verbindung zwischen den Nutzern”, erklärt Guido Heitmann, Sprecher bei E-Plus, gegenüber pressetext. Die Hauptsache sei, dass die Nutzer Traffic schaffen, welchen Content sie dabei austauschen, sei zweitrangig. Gelassen zeigt sich auch der US-Netzbetreiber Alltel. Anstatt Sideloading zu verdammen, versucht das Unternehmen den Trend für sich zu nutzen. Alltel hat einen kostenlosen Service gestartet, der es den Usern ermöglicht, Musikdateien zu finden und auszutauschen. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Claudia Zettel email: zettel@pressetext.com Tel. ++43-1-81140-314

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