Archiv für March, 2007
31.03.07

“KaDeWe”: 100 Jahre Shopping der Superlative

- Handel/Dienstleistungen -

Das Berliner Vorzeige-Kaufhaus peilt zweistellige Umsatzrendite an

KaDeWe-Eingang im Jahr 1930 (Foto: KaDeWe Berlin)

Berlin (pte/30.03.2007/16:00) - Rund 2.000 Mitarbeiter machen Shopping zum Einkaufserlebnis: Das zum Karstadt-Konzern gehörende Edel-Warenhaus “Kaufhaus des Westens” (KaDeWe) http://www.kadewe-berlin.de im Berliner Stadtteil Schöneberg feiert in diesen Tagen sein offiziell 100-jähriges Bestehen. In der letzten März-Woche 1907 durch Kommerzienrat Adolf Jandorf in Konkurrenz zu Karstadt und Wertheim eröffnet, befindet sich das Aushängeschild der Hauptstadt längst in einer Reihe mit anderen führenden Waren-Palästen wie dem Londoner “Harrods” oder der “Galeries Lafayette” in Paris. Über 50.000 Kunden pro Tag strömen über die 60.000 Quadratmeter umfassende Verkaufsfläche. 380.000 Artikel auf insgesamt sieben Etagen und ein Gesamtumsatz von 300 Mio. Euro pro Jahr sorgen für einen nationalen Superlativ. Mit der Mischung aus exklusiven Artikeln und ungewöhnlichen Konsumfreuden hält Geschäftsführer Patrice Wagner eine zweistellige Umsatzrendite künftig für möglich.

Seit 2004 war das “KaDeWe” bei laufendem Betrieb und Gesamtkosten von rund 40 Mio. Euro schrittweise umgestaltet worden, um neben dem Stammpublikum neue kaufkräftige Zielgruppen erreichen zu können. Der Portier mit dem grauen Zylinder hält allerdings am Haupteingang unverändert die Stellung. “Ein gewisser Strukturwandel war sinnvoll und notwendig, da es unser Anspruch ist, stets Exklusivität und ein besonderes Lebensgefühl zu vermitteln. Durch architektonische und Service-orientierte Innovationen haben wir nun die Bedürfnisse des anspruchsvollen Einzelhandels wieder rundum erfolgreich berücksichtigt”, betont der 40-jährige Franzose Wagner gegenüber pressetext. Mit einer Geburtstagsgala im Oktober 2007 werden die Neupositionierung und das Jubiläum ausgiebig gefeiert. Die bewegte Geschichte des “KaDeWe”, das vor allem dank seiner Schaufenstergestaltungen und Innendekorationen als Trendsetter gilt, haben auch die komplette Zerstörung im Jahr 1943 durch einen abgestürzten US-Bomber und die 1950 erfolgte Wiedereröffnung geprägt.

Für Hektik rund um die insgesamt 64 Rolltreppen ist übrigens kaum Platz - denn nach internen Erhebungen dauert ein gewöhnlicher Einkaufsbummel im Schnitt über drei Stunden. Auch Bescheidenheit kommt hier seltener zum Zuge: Knapp 400 verschiedene Brotsorten, rund 1.300 Käsesorten sowie über 1.000 Wurstspezialitäten warten in der rund 7.000 Quadratmeter großen Schlemmeretage auf Abnehmer. Immerhin 3.400 verschiedene Tropfen, darunter alle 16 deutschen Anbaugebiete, führt die Weinabteilung. Außerdem werden Feinschmecker durch exotisches Obst, Champagner, Austern, Kaviar oder Edelschokolade angelockt. Neben dem Warensortiment setzen die Verantwortlichen auch auf ungewöhnliche Lifestyle-Inszenierungen oder Events in dem Mega-Gebäude. Viele gesellschaftlich exponierte Gäste, darunter Präsidenten, Könige und die Kanzlerin, schätzen die Atmosphäre. Endlos ist die Kunden- oder Besucherliste internationaler Prominenz: Von Marlene Dietrich bis Arnold Schwarzenegger wurden viele Stars und Sternchen gesichtet. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Frank-Michael Rall email: rall@pressetext.com Tel. +49-160-368 4262

31.03.07

Conergy: Ausblick lässt Aktie wanken

- Unternehmen/Finanzen -

Umsatz- und Ergebnisplus in 2006 - Ausblick weiter positiv

Conergy plant ungebremstes Wachstum für 2007 (Foto: conergy.de)

Hamburg (pte/30.03.2007/13:56) - Der Solarkonzern Conergy http://www.conergy.de hat das Geschäftsjahr 2006 mit deutlichem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Auch 2007 soll der Wachstumskurs ungebremst fortgesetzt werden. Trotz des heute, Freitag, verkündeten positiven Jahresabschlusses gab die Aktie des Unternehmens im Laufe des Vormittags nach. Laut Analysten könnte der Grund dafür sowohl die ungenaue Angabe über die Sicherung der Siliziumbeschaffung für die neue Solarmodulfabrik in Frankfurt an der Oder als auch die Höhe der angekündigten Dividende sein. Die laut Conergy weltweit einzigartige voll integrierte Solarmodulfabrik befindet sich derzeit noch in Bau und soll ab Sommer 2007 den Betrieb aufnehmen. Nach Angaben des Unternehmens sind “die Vertragsverhandlungen für die Siliziumversorgung für 2007 und 2008 sowie für Ausbaustufen über 2008 hinaus weit vorangeschritten”, wie es in einer Aussendung des Unternehmens heißt. Die Befürchtung des Marktes ist jedoch, dass die Beschaffung nicht ausgelastet werden könne, so ein Analyst gegenüber pressetext. Dies sei eine kleine Enttäuschung im Rahmen der Jahresbilanz gewesen. Die vorgeschlagene Dividende von zehn Cent je Aktie entspricht dem Vorjahresniveau, die Markterwartungen lagen jedoch bei etwa 22 Cent. Die Aktie des Unternehmens notierte bei Redaktionsschluss dieser Meldung mit Minus 4,61 Prozent bei 54,99 Euro. 2006 erzielte Conergy ein Umsatzplus von 42 Prozent auf 752,2 Mio. Euro. Vor allem das Auslandsgeschäft legte kräftig zu (plus 268 Prozent) und trägt mit 278,2 Mio. Euro bereits 37 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag 2006 bei 52,1 Mio. Euro (2005: 47,4 Mio. Euro). Belastend fielen dabei Ausgaben von insgesamt 12,2 Mio. Euro an, die im vergangenen Jahr neben dem Ausbau von komplementären Technologien, zu einem Großteil für internationale Markteintritte und den Aufbau von 26 Gesellschaften verwendet wurden. Im laufenden Geschäftsjahr will das Hamburger Solarunternehmen den Umsatz um rund 60 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro anheben, der Jahresüberschuss (2006: 30,2 Mio. Euro) soll zumindest verdoppelt werden. Die weitere Expansion soll primär mit eigenem Kapital finanziert werden. Erst Anfang März dieses Jahres führte Conergy eine Kapitalerhöhung durch, die das Eigenkapital des Unternehmens um 150 Mio. Euro auf 330 Mio. Euro erhöhte. Im Geschäftsjahr 2006 lag die Eigenkapitalquote bei 26 Prozent. Neben dem Kerngeschäft Photovoltaik entwickelten sich auch die Geschäftsfelder Solarthermie, Wind- und Bioenergie im vergangenen Jahr positiv. Ihr Anteil am Gesamtumsatz (2006: 26 Prozent) konnte gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Bis 2008 will man diesen Beitrag im Rahmen der 50/50/08-Strategie auf 50 Prozent steigern. Ebenso soll der Auslandsanteil bis 2008 auf 50 Prozent erhöht werden. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Victoria Schubert email: schubert@pressetext.com Tel. ++43-1-81140-305

Sie browsen
das Archiv für March 2007.
Kategorien
Links