Archiv für February, 2007
28.02.07

shaPE Capital: Private Equity beflügelt Aktienkurs

- Unternehmen/Finanzen -

Mittel- und langfristiges Potenzial bei BRIC-Ländern anvisiert

Pfäffikon (pte/28.02.2007/13:51) - Der schweizer Finanzdienstleister shaPE Capital http://www.shape-capital.com hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen neuerlichen Höchststand des Aktienkurses in Höhe von 243 Franken (150 Euro) verbucht. Dies gab das Unternehmen heute, Mittwoch, bekannt und verweist auf eine jahresbezogene Kurssteigerung um zwölf Prozent. “Betrachtet man den Hintergrund von shaPE mit Blick auf 2001, so hat sich das Unternehmen in den ersten drei Jahren seiner Entstehung im Bereich Private Equity (PE) fondsbezogen ertragreich entwickeln können”, verdeutlicht Florian Siegfried, shaPE-Geschäftsführer, im Gespräch mit pressetext. Das Bruttoinvestitionsergebnis aus den PE-Investitionen beläuft sich auf zwölf Mio. Franken und setzt sich aus realisierten und unrealisierten Investitionsgewinnen von 14,8 Mio. Franken sowie einem Fremdwährungsverlust von 2,8 Mio. Franken zusammen. Siegfried betont, dass aus den Limited Partnership-Investitionen ein positiver Cash-Flow von 5,4 Mio. Franken erzielt wurde, der den fortschreitenden Reifegrad des Private Equity-Portfolios verdeutlicht. “Das derzeitige Marktumfeld ist sehr positiv, so dass sich mit langfristiger Perspektive sagen lässt, dass PE eine interessante Anlageklasse bleibt.” Der Finanzexperte weist auf eine “fundamental gute Grundlage” hin und fügt den derzeitigen Anlagevorteil einer hohen Nachfrage hinzu. Um von dieser zukünftigen Marktentwicklung zu profitieren, tätigte shaPE sechs neue Kapitalzusagen im Umfang von 38 Mio. Franken. Davon wurden fünf Zusagen zu neuen Fonds aus bestehenden Beziehungen zu Fondsmanagern von shaPE gemacht. Siegfried zeigt sich vor diesem Hintergrund zuversichtlich, dass sich das PE-Portfolio auch weiterhin positiv entwickeln wird. Dabei wird beabsichtigt, sich bei neuen Investitionen primär auf Folgefonds der besten PE-Manager aus dem bestehenden Portfolio zu konzentrieren. Selektive Schwerpunkte seien in naher Zukunft bei zusätzlichen Fondsmanagern geplant, die bei den so genannten BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China) ansetzen wollen. “Hierbei beurteilt shaPE das Potenzial in diesen neuen Bereichen für mittel- und langfristig als attraktiv.” Trotz aller Zuversicht will Siegfried den dortigen Markt unter kritischer Beobachtung halten, da dieser noch immer “unterentwickelt” und nicht durch renommierte “Player” mit westlichen Fondsvolumen geprägt ist. Daher sei dieser Bereich - auch durch das Engagement US-amerikanischer Firmen - im Moment etwas überhitzt. (Ende)

Aussender: pressetext.schweiz Redakteur:

Florian Fügemann email: fuegemann@pressetext.com Tel. +43 1 811 40 305

28.02.07

Artes “Qualität vor Geld”-Konzept lohnt sich

- Medien/Kommunikation -

Oscar und Cesars gehen an Koproduktionen des Kultursenders

Preisregen für Arte-Koproduktionen

Strassburg (pte/28.02.2007/13:52) - Die Förderpolitik von Kinofilmen des deutsch-französischen Kultursenders Arte http://www.arte.tv ist am Wochenende reichlich belohnt worden. Fünf Cesars gingen an “Lady Chatterley” und der Oscar für den besten ausländischen Film an “Das Leben der anderen”, beides Filme, die Arte koproduziert hat. Mit diesen Auszeichnungen wird nicht nur der Erfolg von Artes Förderkonzept bestätigt. Es nimmt gleichzeitig Kritikern des Senders, die dessen elitäre Filmauswahl unter Beschuss nahmen, Wind aus den Segeln. “Es stimmt, dass wir stets der Qualität des Szenarios eines Films eine höhere Priorität einräumen, als der potenziellen Zuschauerzahl, die der Film anziehen könnte”, sagt Jerome Clement, Direktor von Arte, in der Le Monde. Artes französische Hälfte gibt jährlich zwölf Mio. Euro für die Koproduktion essayistischer und Kunstfilme aus dem In- und Ausland aus. Im Schnitt kommen rund 30 Filme in den Genuss finanzieller Förderungen in der Höhe zwischen 250.000 und 350.000 Euro bei einem Gesamtbudget von drei bis vier Mio. Euro. Dabei sieht sich Arte als Entdecker von Talenten und lehnt die Koproduktion von Filmen etablierter Regisseure kategorisch ab. “Aus diesem Grund haben wir es im vergangenen Jahr abgelehnt, uns an der Finanzierung der Filme der Regisseure Resnais oder Rohmer zu beteiligen”, so Clement. France Television http://www.francetelevisions.fr hält für Kinoproduktionen ein Budget von über 30 Mio. Euro bereit. Regisseure wie Francois Ozon oder Lars von Trier haben es unter anderem Arte zu verdanken, dass sie heute mit größeren Partnern wie France Television zusammenarbeiten und damit größere Projekte realisieren können. Jährlich landen 500 Filmprojekte bei Artes Förderkomitee. Auf der deutschen Seite wird über die Förderung von Filmen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ZDF http://www.zdf.de und WDR http://www.wdr.de entschieden. Zusätzlich gibt es noch eine Extra-Förderschiene für ehrgeizigere Projekte, bei der zwei bis drei Projekte mit durchschnittlich 600.000 Euro finanziert werden. Mit dieser Förderung entstand etwa der Film “Gabrielle” von Patrice Chereau. Weitere Projekte, die im Rahmen dieser Förderschiene entstehen, umfassen Spielfilme des israelischen Regisseurs Amos Gitai und des Russen Pavel Lounguine. Dass sich Qualität trotz der zu erwartenden geringeren Zuschauerzahlen lohnt, davon ist auch der neue ORF-Direktor Alexander Wrabetz überzeugt, der kürzlich die Schema-Reform des ORF vorgestellt hat (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070227004 ). Darin sind wesentliche Umstrukturierungen vor allem bei ORF1 vorgesehen. Wrabetz nimmt den Verlust von Marktanteilen in Kauf, wenn es der Profilschärfung des Senders diene. Die Profilschärfung, die er mit anspruchsvollerem Programm und mehr Information erreichen zu gedenkt, sei für die öffentlich-rechtlichen Sender in einem sich dramatisch verschärfenden Wettbewerbsumfeld ein bedeutender Faktor. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Linda Osusky email: osusky@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

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