Kategoriearchiv 'Tourismus/Reisen'
16.04.09

Franzosen sind Urlaubsweltmeister, US-Amerikaner Urlaubsmuffel

- Tourismus/Reisen -

Internationale Studie zeigt große Unterschiede beim Urlaubsanspruch auf

Große nationale Unterschiede gibt es beim Urlaubsverhalten (Foto: W. Weitlaner/Antigua)

Wien/München (pte/15.04.2009/16:15) - Die Franzosen sind gemessen an den freien Tagen mit 38 Tagen mit Abstand die ungeschlagenen Urlaubsweltmeister. Schlusslicht im europäischen Urlaubsranking bilden die Briten, die mit 26 Tagen die wenigsten verfügbaren Ferientage haben. Weltweit sind die Schlusslichter Japan mit 15 Tagen und die USA mit nur 13 Tagen Urlaub. Das ergibt eine aktuelle Studie des Online-Reiseportals Expedia http://www.expedia.com . Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Harris Interactive und Partnern wurden im März 2009 mehr als 4.800 Personen nach ihrem Urlaubsanspruch und -verhalten befragt. Hinter der Führungsposition der Franzosen folgen die südlichen Nachbarn Italien mit 31 Tagen und Spanien mit 30 Tagen. Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass Urlaubstage nicht gleich zusetzen ist, mit der tatsächlichen Konsumation des Urlaubs. “Bei den Italienern bleiben durchschnittlich rund sechs Urlaubstage pro Jahr - soviel wie in keinem anderen Land - ungenutzt. Aber auch 43 Prozent der befragten Österreicher lassen einzelne Ferientage übrig und verbringen damit jährlich sogar kürzer Urlaub als die Briten, obwohl diese einen Tag weniger zur Verfügung haben”, so Alexa-Elisabeth Tietze, Pressesprecherin Expedia.de gegenüber pressetext. Beim Urlaubsanspruch liegen Deutschland und Österreich mit rund 27 Tagen im Mittelfeld. Dass Urlaube nicht mehr auf Biegen und Brechen konsumiert werden, zeigt das Studienergebnis bei den Österreichern deutlich. “27 Prozent haben schon einmal ihren Urlaub aufgrund von Arbeit verschoben oder abgesagt und 22 Prozent checken sogar im Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails”, so Tietze. Der Wunsch nach Freizeit sei aber immer noch sehr groß. Vor allem die jüngeren Österreicher bis 24 Jahre sehnen sich nach zusätzlichen freien Tagen. “In der Altersgruppe der 25 bis 34-Jährigen würden immerhin 36 Prozent zugunsten von Freizeit auf ein Teil ihres Gehaltes verzichten, kommt die Studie zum Schluss. “Ähnlich sieht die Situation auch in Deutschland aus”, meint Tierte. Gemessen an den verfügbaren Urlaubstagen liegen die Europäer allerdings immer noch weit vor einigen Ländern in Übersee. Waren die USA viele Jahre das Land, dessen Berufstätige am häufigsten ihre Urlaubstage liegen ließen, haben sie diese Position 2009 mit nur noch 34 Prozent an die Neuseeländer (45 Prozent), die Italiener und die Australier (mit je 44 Prozent) abgegeben. “Die Spitzenposition nehmen hier die Japaner ein. 92 Prozent nehmen ihren verfügbaren Urlaub nicht komplett”, so Tietze abschließend gegenüber pressetext. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Wolfgang Weitlaner email: weitlaner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-307

15.04.09

Last-Minute-Reisen profitieren von der Krise

- Tourismus/Reisen -

Schnell-Entschlossene brechen 2008 alle Rekorde

Der Trend zu Last-Minute-Reise hält unvermindert an (Foto: W. Weitlaner)

München (pte/14.04.2009/16:33) - Trotz der Wirtschaftskrise boomen Last-Minute-Reisen. Zu diesem Schluss kommt das Münchner Marktforschungsinstitut ULYSSES - Web-Tourismus http://www.web-tourismus.de . In der jährlich durchgeführten Last-Minute-Studie konnten die Marktforscher einen weiteren massiven Anstieg der Spontanreisen verzeichnen. Demnach war der Trend zu Reisen “auf die letzte Minute” 2008 noch deutlicher als alle Jahre zuvor sichtbar. Die Zahl der Buchungen stieg um rund 75 Prozent. Das Internet hat beim Vertrieb der Last-Minute-Reisen weiter zugenommen. 45,9 Prozent der Deutschen haben fast 20 Mio. Kurzfrist-Reisen online gebucht und damit das Reisebüro auf Platz zwei verwiesen. “Wir konnten aus der repräsentativen Umfrage auch ablesen, dass drei Viertel der Deutschen inzwischen schon einmal Erfahrung mit Last-Minute Reisen gemacht haben. Die Tendenz ist weiter steigend”, so Studienleiter Dominik Rossmann im pressetext-Interview. “Obwohl die Reiseveranstalter alles daran setzten, den Spontanurlaub möglichst in Zaum zu halten um stattdessen lieber mit weiteren Rabatten Frühbucher zu gewinnen, konnten sie diesen Trend nicht aufhalten.” In der zweiten Jahreshälfte 2008 sei die Last-Minute-Reise richtig durchgestartet: Insgesamt haben rund 31,1 Mio. Deutsche ihren Urlaub “last minute” - also 14 Tage vor dem Abreisedatum - gebucht. “Das sind fast zwölf Mio. mehr als noch im Jahr 2007″, erklärt der Marktforscher. Damit haben die Zuwächse alle Prognosen und Entwicklungstrends weit übertroffen. “Sehr erstaunlich war auch, dass die Deutschen beim Spontanurlaub nicht gespart haben”, so Rossmann. “Im Durchschnitt kostete eine solche Reise 2008 rund 554 Euro.” Insgesamt haben die Deutschen 23,9 Mrd. Euro für diese Art des Reisens ausgegeben. Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Auch für 2009 sei trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. “Die Deutschen lassen sich ihre Reiselaune nicht so leicht verderben”, sagt Rossmann und erklärt weiter, dass sich gerade in Zeiten eines schlechteren Konsumklimas häufig ein Anstieg der Last-Minute-Aktivitäten verzeichnen lasse. “Das lässt sich schlicht und einfach dadurch erklären, dass sich die Nachfrager abwartend verhalten und sensibler auf ihre klammen Haushaltskassen reagieren. Es wird einfach sehr spontan reagiert und lieber später gebucht”, so Rossmann. Spanien blieb das Last-Minute-Ziel Nummer eins der Deutschen, gefolgt von Italien. “Beide Länder mussten zwar deutliche Marktanteilsverluste hinnehmen, konnten aber aufgrund der 2008 insgesamt sehr stark gestiegenen Zahl durchgeführter Last-Minute-Reisen ihre Absätze sowie auch die damit einhergehenden Umsätze steigern”, so Rossmann. “Insgesamt jedoch wuchsen sie deutlich unterproportional im Vergleich zum starken Anstieg im Last-Minute-Sektor.” Eine steigende Nachfrage gab es auch für Deutschland, Österreich und Ägypten, sowie Fernreisedestinationen, die vom niedrigen Dollar profitierten. “Dies wirkte sich auch auf die Spontanreisen in die USA aus, die 2008 erstmals wieder unter die Top-Ten der meist bereisten Last-Minute-Ziele wanderten.” Die Türkei schaffte es, die Verluste des Jahres 2007 wieder auszugleichen. Der große Gewinner im Mittelmeerraum war 2008 Ägypten mit mehr als zwei Mio. Spontanreisen. “Die Reiseform Last-Minute entspricht genau den durch die Krise veränderten Bedingungen”, meint Rossmann. Deshalb könne man mit einem weiteren Wachstum rechnen. “Die wenigsten wollen und können langfristige Investitionen planen und sind allgemein in finanziellen Belangen unsicherer geworden.” Die Kurzfristigkeit einer Last-Minute-Reise erlaube es, spontan und je nach aktueller Lage und Möglichkeit zu buchen und erleichtere dem Urlauber somit die Entscheidungsfindung, auch in Krisenzeiten “Ja” zum wohlverdienten Urlaub zu sagen. Die Hauptzielgruppe für Last-Minute Reisen bilden nach wie vor Pärchen mit 33,8 Prozent sowie Alleinreisende. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Wolfgang Weitlaner email: weitlaner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-307

Sie browsen
das Archiv der 'Tourismus/Reisen' Kategorie.
Kategorien
Links