30.06.08

Exxon Mobil ist wertvollstes börsennotiertes Unternehmen

Pressetext Kategorie:
- Unternehmen/Finanzen -

Neueinsteiger Petrochina verdrängt General Electric von Rang zwei

Mineralölkonzerne dominieren 2008 die “FT Global 500″ (Foto: pixelio.de, JUREC)

London (pte/30.06.2008/11:23) - Exxon Mobil http://www.exxonmobil.com ist zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt gewählt worden. Der US-amerikanische Mineralölkonzern konnte dabei Platz eins der jährlich von der Financial Times erhobenen “FT Global 500″ vom vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen. Für eine Überraschung im Ranking sorgte hingegen der chinesische Branchenkollege Petrochina http://www.petrochina.com.cn , der bei seiner ersten Nennung direkt auf Rang zwei eingestiegen ist. Der Neueinsteiger verdrängt damit den US-Konzern General Electric auf den dritten Platz. Nach Branchen betrachtet zeigt sich, dass das Mineralöl zunehmend an Bedeutung gewinnt und das Bankenwesen beinahe als wertvollsten Industriezweig im FT-Ranking ablösen konnte. Was die Länderwertung betrifft, liegen die USA immer noch deutlich an der Spitze, größte Gewinner sind China, Russland und Indien. “Der erste Platz von Exxon Mobil ist für mich keine große Überraschung. Der Konzern hat in der Vergangenheit bereits des Öfteren das FT-Ranking angeführt”, erklärt Erste-Bank-Analyst Hans Engel im Gespräch mit pressetext. Nach Berechnungen der Financial Times ist das Unternehmen derzeit 453 Mrd. Dollar wert. Dass Petrochina als Neueinsteiger im Ranking gleich auf Rang zwei landet, sei ein deutliches Signal. “Der chinesische Markt hat in den letzten vier bis fünf Jahren einen enormen Aufschwung erlebt und international stark an Bedeutung gewonnen”, stellt Engel fest. Die unglaublich schnelle Marktentwicklung des Landes habe Investitionen dort wesentlich attraktiver werden lassen. “Die Tendenz ist recht eindeutig. Die USA liegen derzeit zwar immer noch deutlich an der Spitze, schon in fünf Jahren könnte sich hier aber ein ganz anderes Bild zeigen. Insbesondere die Märkte in Asien und in Lateinamerika haben in dieser Hinsicht großes Potenzial”, fasst Engel zusammen. Bestätigt wird diese Einschätzung auch durch das aktuelle FT-Ranking, das China, Russland und Indien das größte Marktwachstum bescheinigt. Allein was die Zahl der in der Rangliste vertretenen chinesischen Unternehmen betrifft, zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von acht auf 25 Firmen. “Um weiterhin die weltweite Nummer eins zu bleiben, müssen die USA es schaffen, mit einem geschickten Schachzug ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen”, betont Engel. Für den Fall, dass dies nicht gelingt, wäre dies für die Entwicklung des ohnehin schon geschwächten Dollar mehr als ungünstig. “Die USA sind in diesem Zusammenhang aber noch nicht abzuschreiben. Der US-Markt hat in der Vergangenheit schon öfters Flexibilität bewiesen und es geschafft, sich wieder zu fangen”, meint Engel. Ausschlaggebend für den Platz in der FT-Rangliste war einzig der Börsenwert. Als Stichtag wurde der 31. März genommen. Zur Berechnung wurde der Schlusskurs von diesem Tag mit der Zahl der ausgegebenen Aktien multipliziert. Um die Ergebnisse vergleichbar zu machen, wurden zudem alle Angaben in Dollar (Wechselkurs vom 31. März) umgerechnet. Berücksichtigung fanden alle an der Börse gehandelten Aktienklassen, der Streubesitz musste mindestens 15 Prozent betragen. Investmentfirmen sind vom Ranking ausgeschlossen. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Markus Steiner email: steiner@pressetext.com Tel. +43-1-81140-317

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