31.10.07

Immobilienaktien bleiben trotz US-Crash attraktiv

Pressetext Kategorie:
- Unternehmen/Finanzen -

Gewerbeimmobilien in Hongkong und China mit hohen Zuwächsen

Differenzierung bei der Bewertung der Hypothekenkrise wichtig (Foto: pixelio.de)

Kronberg im Taunus/Wien (pte/31.10.2007/12:05) - Immobilienaktien bleiben trotz der jüngsten Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten für Anleger weiterhin attraktiv. Zwar halten sich teilweise noch Verunsicherungen im Markt, dennoch markieren diese nicht den Beginn einer allgemeinen Krise im Immobiliensektor. So bestehen auch künftig herausragende Investmentchancen bei Immobiliengesellschaften, die sich auf Gewerbeimmobilien in Hongkong und China konzentrieren. Zu diesem Schluss kommt das globale Fondsmanagement-Unternehmen Fidelity International http://www.fidelity.com in seiner aktuellen Marktbeobachtung. “Wenn man über eine vermeintliche Immobilienkrise im Allgemeinen spricht, ist dies nicht korrekt, da differenziert werden muss und sich das Problem in den USA schließlich nur auf das Subprime-Marktsegment bezieht. Wird unreflektiert alles über einen Kamm geschert, so beschreibt das nicht die aktuelle Situation”, sagt Gerhard Marschitz, Vertriebsleiter Retail bei der Wiener Privatbank Immobilieninvest AG www.wienerprivatbank.com , im Gespräch mit pressetext. Laut dem Fachmann eignen sich Immobilienaktien nach wie vor als Beimischung zum Portfolio, nur sollte den Anlegern vermittelt werden, dass in Abhängigkeit von den lokalen Marktsituationen Renditeerwartungen teilweise korrigiert werden müssen. Die Fidelity-Experten stimmen darin überein, dass sich die Turbolenzen auf dem amerikanischen Wohnimmobilienmarkt nicht im selben Maß auf das Gewerbeimmobiliensegment ausgewirkt haben. Obwohl das Angebot an Büro- und Gewerbeflächen derzeit zwar leicht die Nachfrage übersteigt und die Mietpreise zulegen, haben viele Immobiliengesellschaften noch genügend Spielräume, diese Mieterhöhungen begleichen zu können, weiß Steve Buller, Fondsmanager des Fidelity Global Property Fund. So wird damit gerechnet, dass Mietsteigerungen im Schnitt um vier Prozent im Jahresvergleich ansteigen. Attraktiv sind laut der Markteinschätzung vor allem die Wohnungsmärkte in Hongkong und China, da sich diese bislang weitestgehend immun gegen die globalen Schwankungen im Immobiliensektor zeigten. Bekräftigt wird diese Prognose durch die positiven fundamentalen Wirtschaftsdaten, die zu einem starken Wirtschaftswachstum in der Sonderwirtschaftszone Hongkong führten. Hongkong sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer steigenden Wohnraumnachfrage für Immobilenentwickler interessant. Zudem lägen die Wohnraumpreise gemessen am durchschnittlichen Monatseinkommen noch weit unter den historischen Höchstständen. Ansteigende Haus- und Wohnungspreise kommen den Immobiliengesellschaften in China ebenso zugute, wie die Währungsaufwertung aufgrund der Börsennotierungen und eine Ausweisung der Umsätze in Hongkong-Dollar. “Angesichts der aktuellen Unsicherheiten rechne ich nicht damit, dass sich die aufgestaute Volatilität im Immobilienbereich schlagartig verringern wird. Dennoch besteht Grund zum Optimismus, sodass mit einem mittelfristigen Zurückkehren der Marktteilnehmer zu rechnen ist”, so Marschitz abschließend gegenüber pressetext. (Ende)

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